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09:59 Uhr, 21.01.2026

Euro stabil - Anleger warten auf Trump-Auftritt

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Der Euro zeigte sich am Mittwoch kaum verändert, nachdem die Kursgewinne seit Wochenbeginn gestoppt hatten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1710 US-Dollar gehandelt, ähnlich wie am Vorabend.

Die Anleger am Devisenmarkt hielten sich zurück und warteten auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Zu Beginn der Woche hatte der Euro von einer Dollar-Schwäche profitiert, da Anleger aufgrund der Zuspitzung im Grönlandstreit und der Drohung neuer US-Zölle die US-Währung mieden.

Analysten der Dekabank kommentierten, dass der Newsflow um Trump in Davos und mögliche europäische Reaktionen auf seine Zölle entscheidend für die Marktentwicklung seien. Trump hatte im Streit um Grönland mit neuen Zöllen gegen acht europäische Länder gedroht, darunter Deutschland. Die Europäische Union zeigte sich bereit zu Gegenmaßnahmen.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel äußerte, dass mögliche neue US-Zölle Auswirkungen auf künftige Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben könnten. Die Folgen neuer Zölle auf die Preisstabilität seien "ziemlich unklar", jedoch bereiteten mögliche Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum mehr Sorge.

Das britische Pfund blieb ebenfalls wenig verändert, obwohl die Inflation in Großbritannien im Dezember höher als erwartet ausfiel. Das Statistikamt meldete einen Anstieg der Inflationsrate auf 3,4 Prozent, nach 3,2 Prozent im November, was über der Zielmarke der britischen Notenbank von zwei Prozent liegt.

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