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22:48 Uhr, 22.07.2026

Earnings-Movers: United Rentals springt zweistellig – Rollins und Las Vegas Sands brechen…

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United Rentals (URI) +11,6 % und ServiceNow (NOW) +4,1 % führen die Gewinner an, während Rollins (ROL) und Las Vegas Sands (LVS) mit je −8,3 % die stärksten Einbrüche verzeichnen.

United Rentals (URI) +11,6 %: Der Gerätevermieter erzielt im zweiten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 4,41 Mrd. USD und übertrifft die Analystenschätzung von 4,22 Mrd. USD um 4,5 %. Das bereinigte EPS von 12,76 USD liegt ebenfalls deutlich über dem Konsens von 11,53 USD. Treiber ist das Specialty-Rentals-Segment, das um 24,8 % auf 1,43 Mrd. USD zulegt; das bereinigte EBITDA wächst um 13,6 % auf einen Rekordwert von 2,056 Mrd. USD bei einer Marge von 46,6 %.

Zudem hebt United Rentals die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 17,5 bis 17,8 Mrd. USD an — bislang standen 16,9 bis 17,4 Mrd. USD im Raum — und erhöht gleichzeitig die Guidance für das bereinigte EBITDA. Die Kombination aus deutlichem Beat und angehobener Jahresprognose erklärt den kräftigen Kursanstieg.

ServiceNow (NOW) +4,1 %: Der Cloud-Softwareanbieter steigert den Gesamtumsatz im zweiten Quartal 2026 um 24 % auf 3,99 Mrd. USD und übertrifft damit den Konsens von 3,93 Mrd. USD. Das bereinigte Non-GAAP EPS erreicht 0,90 USD gegenüber der Schätzung von 0,86 USD. Die Subscription-Umsätze wachsen um 24,5 % auf 3,88 Mrd. USD, getragen unter anderem von vorgezogener Nachfrage aus dem US-Bundesbehörden-Geschäft sowie einem KI-Vertragsvolumen, das erstmals die Jahresmarke von 1 Mrd. USD überschreitet.

ServiceNow hebt daraufhin die Jahresprognose für Subscription-Umsätze an und verweist auf anhaltende Stärke beim Netto-Neugeschäft. Die Kursreaktion fällt mit +4,1 % verhalten positiv aus — ein typisches Muster, wenn starke Zahlen bereits teilweise eingepreist waren.

CSX Corp (CSX) +3,9 %: Die Güterbahn erzielt im zweiten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 3,94 Mrd. USD, der die Analystenschätzung von 3,89 Mrd. USD übertrifft. Das verwässerte EPS steigt von 0,44 USD auf 0,54 USD und liegt über dem Konsens von 0,518 USD. Das Gesamtvolumen wächst um 6 % auf 1,68 Mio. Einheiten, wobei das Intermodal-Segment mit einem Plus von 9 % besonders stark zulegt; die operative Marge weitet sich um 240 Basispunkte auf 38,3 % aus.

Einen formellen Ausblick kommuniziert CSX nicht. Die Kursreaktion von +3,9 % spiegelt den breiten operativen Fortschritt wider, der über alle drei Segmente — Merchandise, Intermodal und Coal — zu beobachten ist.

Rollins (ROL) −8,3 %: Der Schädlingsbekämpfungskonzern verfehlt im zweiten Quartal 2026 auf beiden Ebenen: Der Umsatz von 1,08 Mrd. USD liegt knapp unter der Analystenschätzung von 1,09 Mrd. USD, das bereinigte EPS von 0,32 USD bleibt hinter dem Konsens von 0,34 USD zurück. CEO Jerry Gahlhoff räumt ein, dass rückläufige Anfragen über Suche, digitale Medien und Inbound-Calls die internen Wachstumsziele verfehlten; die bereinigte operative Marge sinkt um 110 Basispunkte auf 19,5 %.

Einen formellen Ausblick gibt Rollins nicht heraus. Die Kombination aus verfehlten Konsensschätzungen, schwächerer Nachfrageentwicklung und einer Kostenstruktur, die auf stärkeres Wachstum ausgelegt war, setzt den Kurs mit −8,3 % deutlich unter Druck.

Las Vegas Sands (LVS) −8,3 %: Das Casino- und Resortunternehmen verfehlt im zweiten Quartal 2026 die Umsatzerwartungen spürbar: Der Nettoumsatz liegt mit 3,15 Mrd. USD rund 4,8 % unter der Analystenschätzung von 3,31 Mrd. USD. Hauptbelastung ist Macao, wo ungewöhnlich niedrige Hold-Quoten im Rolling Play das konsolidierte bereinigte Property-EBITDA von 1,33 Mrd. USD auf 1,12 Mrd. USD drücken — obwohl die Spielvolumina über alle Gaming-Segmente gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.

Einen Ausblick kommuniziert Las Vegas Sands nicht; der Verwaltungsrat genehmigt jedoch ein neues Aktienrückkaufprogramm über 6,0 Mrd. USD. Die Hold-Quoten-Problematik gilt als vorübergehend, erklärt aber die ausgeprägte Kursreaktion von −8,3 %.

Texas Instruments (TXN) −3,6 %: Der Halbleiterhersteller übertrifft im zweiten Quartal 2026 die Erwartungen klar: Der Umsatz von 5,46 Mrd. USD liegt 4,2 % über dem Konsens von 5,24 Mrd. USD, das EPS von 2,14 USD übertrifft die Schätzung von 1,91 USD deutlich. Gegenüber dem Vorjahr wächst der Umsatz um 23 %, getragen von breitem Wachstum in Industrie, Rechenzentren und Automotive. Das Analog-Segment als größter Umsatzträger legt um 26 % auf 4,37 Mrd. USD zu.

Für das dritte Quartal 2026 stellt Texas Instruments einen Umsatz von 5,65 bis 6,15 Mrd. USD sowie ein EPS zwischen 2,23 und 2,57 USD in Aussicht — die Mitte der Spanne enttäuscht offenbar Anleger, die nach dem starken Beat eine höhere Guidance erwartet hatten. Das erklärt den Kursrückgang von −3,6 % trotz des deutlichen Earnings-Beats.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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