Edelmetalle: CME passt Margin-Berechnung an!
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Erwähnte Instrumente
- Gold - WKN: 965515 - ISIN: XC0009655157 - Kurs: 4.578,11 $/oz. (JFD Brokers)
- Silber - WKN: 965310 - ISIN: XC0009653103 - Kurs: 84,810 $/oz. (JFD Brokers)
Die CME Group wird künftig die Sicherheitsleistungen für ihre Edelmetallkontrakte nicht mehr auf Basis fixer Dollarbeträge, sondern als Prozentsatz des Kontraktwertes (Notional Value) berechnen. Dies teilte der Terminbörsenbetreiber am Dienstag mit.
Die Umstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines deutlichen Anstiegs bei den Edelmetallpreisen sowie hoher Schwankungen. Erst am Montag hatten Gold und Silber neue Rekordstände erreicht. Silber verzeichnete seit dem Jahreswechsel bereits einen Anstieg um rund 20 %.
Steigen die Preise, steigt die Margin
Der Grund für die Änderung ist laut CME, dass mit dem neuen Ansatz häufiger notwendige Anpassungen der Margins vermieden werden können. Durch die Anpassung der Margin-Berechnung steigen die notwendigen Sicherheitsleistungen künftig automatisch, wenn die Kurse steigen.
Wie die Mitteilung der CME Group zu entnehmen ist, liegt die sogenannte Initial Margin bei Goldkontrakten künftig je nach Kontrakt bei 5 % oder 5,5 % und die sogenannte Maintenance Margin bei 5 % des Kontraktwertes. Bei Silber und Platin sind es 9 % oder 9,9 % bei der Initial Margin und 9 % bei der Maintenance Margin. Bei Palladium-Futures beträgt die Initial Margin 11 % oder 12,1 % und die Maintenance-Margin 11 %.
Fazit: Statt einer fixen Margin wird die Höhe der Margin künftig dynamisch auf Basis des Notional-Werts der Kontrakte berechnet. Steigen die Kurse, steigt damit künftig auch automatisch die Sicherheitsleistung. Wie sich die Anpassung der Margin auf die Spekulation mit Edelmetallen auswirkt, muss sich noch zeigen. Im Jahr 2011 trug eine deutliche Margin-Anhebung zum damaligen Ende des Bullenmarktes bei.


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