META Muse setzt Versicherer und Banken wegen Disruptionsangst unter Druck
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Am Dienstag gerieten Aktien von Versicherern, Banken und Reiseportalen unter Druck. Auslöser war die rasche Verbreitung von Muse, dem neuen persönlichen KI-Agenten von Meta. Die Befürchtung: Wenn eine KI-Software Tarife vergleicht, Verträge prüft und Buchungen erledigt, verlieren Anbieter einen Teil ihrer bislang trägen Kundschaft.
Besonders deutlich fiel die Reaktion bei Finanzwerten aus. Der Branchenindex S&P 500 Financials verlor knapp 2 % und schloss auf dem niedrigsten Stand seit Juli. JPMorgan Chase und Wells Fargo gaben jeweils mehr als 3 % nach, Allstate verlor 5,5 % und Charles Schwab mehr als 6 %. Auch außerhalb der Finanzbranche zeigte sich das Muster: Booking büßte 2,6 % ein, die Fitnesskette Planet Fitness 9,5 %.
Muse hat nach seinem Start den ersten Platz im US-App-Store von Apple erreicht. Der Assistent kann Aufgaben über angebundene Dienste hinweg ausführen, statt Nutzern lediglich Antworten zu liefern. An der Börse rückte die Frage in den Vordergrund, wer durch solche Anwendungen künftig Geschäft verlieren könnte. Wir kennen genau das, von früheren KI-Angst-Szenarien bei den Softwareaktien.
