Analyse
11:10 Uhr, 21.06.2024

E.ON - Zentrale Kurshürde wird attackiert

Bislang hatten die Anleger große Schwierigkeiten, den Kurs der E.ON-Aktie über das ehemalige Dreifachhoch bei 12,80 EUR anzutreiben und damit den Aufwärtstrend des vergangenen Jahres fortzusetzen. Gelingt jetzt das Kaufsignal?

Erwähnte Instrumente

  • E.ON SE
    ISIN: DE000ENAG999Kopiert
    Kursstand: 12,675 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • E.ON SE - WKN: ENAG99 - ISIN: DE000ENAG999 - Kurs: 12,675 € (XETRA)

Das Hoch des Jahres 2022 bei 12,29 EUR hat man mittlerweile hinter sich gelassen, doch so recht kann die E.ON-Aktie die Fesseln des Seitwärtsmarkts der letzten Monate nicht abstreifen. Zuletzt versuchten die Bullen Mitte April, die Hürde bei 12,80 EUR nachhaltig zu überwinden, allerdings ging dem damaligen Kaufimpuls schon bei 13,47 EUR der Schwung aus.

Trendwende nicht ausgeschlossen

Anschließend dominierte eine steile Abwärtswelle das Kursgeschehen, gegen die man sich seit Ende Mai und einem Tief bei rund 12,10 EUR zur Wehr setzt.

Ein Rounding Bottom und der in dieser Woche erfolgte Anstieg an und teilweise über das Zwischenhoch bei 12,69 EUR sprechen für die Käuferseite. Doch die eigentlichen Hürden folgen erst noch in Gestalt der gebrochenen Aufwärtstrendlinie und der 12,80-EUR-Marke.

Solange diese Barrieren nicht überschritten sind, ist auch die Gefahr des Beginns eines neuen Abwärtstrends nicht ausgeräumt.

Dieser könnte schon bei Kursen unter 12,40 EUR fortgesetzt werden und die Aktie unter 12,10 EUR in Richtung 11,64 EUR einbrechen lassen. Auf Sicht der kommenden Wochen könnte es sogar zu einem Kursrutsch an die Unterstützung bei 11,28 EUR kommen.

Ausbruch über 13,03 EUR bestätigt

Auf die Bullen kommt also eine schwere Aufgabe zu. Sollten sie diese mit einem Anstieg über 12,80 EUR meistern und durch einen Sprung über 13,03 EUR bestätigen, könnte sogar eine Kaufwelle bis 13,83 EUR und im weiteren Verlauf bis ca. 14,40 EUR das zweite Halbjahr bestimmen.

Ebenfalls lesenswert: E.ON / RWE – Sind diese beiden Dax-Aktien zu günstig?

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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