Druckenmiller warnt vor Eingriffen in den US-Anleihemarkt
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Der Versuch, Renditen politisch nach unten zu drücken, bekämpfe nicht die Ursache des Zinsanstiegs, sondern lediglich dessen sichtbare Folgen.
Bessent will die Rückkäufe langlaufender US-Staatsanleihen ausweiten. Offiziell sollen die Transaktionen die Liquidität am Markt verbessern. Zugleich könnten sie jedoch die Kurse der Anleihen stützen und damit deren Renditen senken. Niedrigere langfristige Zinsen würden Unternehmen, Hauskäufer und den Staat entlasten. Sie kämen zudem den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach günstigeren Finanzierungskosten entgegen.
Druckenmiller hält diese Strategie für gefährlich. "Regierungen, die Preise gegen fundamentale Faktoren verteidigen, verlieren immer", schrieb er in einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal. Gerade der langfristige Anleihezins sei ein wichtiges Signal dafür, wie Anleger die Haushaltslage und Kreditwürdigkeit der USA einschätzten.
