Kommentar
09:35 Uhr, 30.07.2013

Die Magie der Zahlen

Die Finanzmärkte scheinen bereits eine Art Sommer-Auszeit zu nehmen: keine markanten Bewegungen bei Aktien, Anleihen und Devisen während den vergangenen Handelstage, vielleicht einmal von Japan abgesehen. An allen übrigen bedeutenden Börsenplätzen scheinen sich die Kurse und Indices in einem großen übergeordneten Seitwärtsmarkt festzufressen, bei (durchaus saisonüblich) immer weiter absinkenden Umsätzen.

Doch Vorsicht ist und bleibt die Mutter der Porzellankiste! Denn die Berichtssaison fällt – insbesondere diesseits des Atlantiks – mindestens durchwachsen aus, und das, obwohl zahlreiche Analysten ihre Erwartungen bereits vorab jeweils ein ganzes Stück weit zurückgeschraubt hatten. Man erhofft sich dadurch ein erhöhtes positives Überraschungspotenzial. Wie auch auf der Makroebene, Beispiel USA: dort dürfen „ganz offiziell“ abgeänderte Statistikregeln nun für das entsprechende Wohlgefühl sorgen – wenn schon eine bereits im Dauerbetrieb heiß gelaufene Notenpresse noch immer weder ein respektables noch nachhaltiges BIP-Wachstumherbeizudrucken vermag...

Die Cashkurs-Redaktion verfasst allmorgendlich eine aktuelle Zusammenfassung von News, Meldungen und Neuigkeiten aus der Welt der Börse, Finanzen und Politik. Dieses Morgendossier (Cashkurs*Clippingservice) ist in Fachkreisen mittlerweile "Kult" und ist jeden Tag auf www.Cashkurs.com zu lesen.

Wenig Anlass für ein sorg- und absicherungsloses Zurücklehnen liefert nach wie vor auch die endlose Meldungskette aus der Welt der (nahezu) insolventen Bankhäuser und Staaten. Für welche gemäß allseits bekannter Regeln und Absprachen in erster Linie der deutsche Steuerzahler aufzukommen hätte und wahrscheinlich auch wird – aber frühestens erst nach der Bundestagswahl... Dass das power-house im Herzen Europas schon ganz ohne euroländische Zwangshaftung ein Vielfaches an impliziter Verschuldung mit sich herumschleppt, über die kaum diskutiert wird, sei hier nur am Rande erwähnt. Immerhin will man sich – auch hier dem Vorbild FED folgend – nun auch bei der Europäischen Zentralbank der Öffentlichkeit gegenüber transparenter zeigen, v.a. in puncto Notfallkredit-Vergaben sowie interne Voten während der wichtigen Ratssitzungen. Und das soll „bald“ angegangen werden, wird also sicherlich noch nicht für den kommenden Donnerstag wirksam. Wir tippen mal: nach der Bundestagswahl...

http://www.cashkurs.com/beitrag/ckcs-die-magie-der-zahlen/

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