De Guindos: Längerer Konflikt könnte Inflationserwartungen beeinflussen
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
DJ EZB/De Guindos: Längerer Konflikt könnte Inflationserwartungen beeinflussen
Von Hans Bentzien
DOW JONES--Die Reaktion der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Krieg im Nahmen Osten wird nach Aussagen von EZB-Vizepräsident Luis de Guindos von dessen Dauer und Dimension abhängen. "Wenn der Konflikt länger dauert, dann nimmt das Risiko zu dass sich die Inflationserwartungen verändern", sagte er beim European Summit des Internationalen Bankenverbands IIF. Derzeit wisse er nicht, wie lange der Konflikt andauern werde und ob er eine globalere Dimension annehmen werde. Die Unsicherheit sei schon vor den Schlägen auf den Iran hoch gewesen und habe sich seither weiter erhöht.
Die EZB muss seiner Meinung nach nun mit Szenarien arbeiten. Basisszenario sei eine kurze Dauer des Konflikts. De Guindos hob vor diesem Hintergrund hervor, dass die Finanzmärkte bisher in geordneter Weise auf den Krieg reagiert hätten. "Die Staatsanleiherenditen sind nur leicht gestiegen", sagte er.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/cbr
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
