DAX wieder unter 26 000 Punkten erwartet – Naher Osten kommt nicht zur Ruhe
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Der Ölpreis bleibt die Achillesferse der Finanzmärkte. Die Nachrichten aus dem Nahen Osten sorgen aber nicht nur für Risikoaufschläge beim schwarzen Gold, sondern auch für weiter steigende Renditen an den Anleihemärkten. Eine Entspannung zeichnet sich nicht ab. Stattdessen kommt es zu erneuten gegenseitigen Angriffen in der Region. Tanker und Militärbasen werden beschossen.
Die potenziellen Folgeeffekte steigender Energiepreise erhöhen einerseits die Risiken für die Konjunktur in Europa und den USA direkt und andererseits den Druck auf die Notenbanken, die Inflationsgefahren mit geldpolitischen Straffungen in Schach zu halten. Das wiederum drückt auf die Anleihekurse, lässt die Renditen steigen und verpasst dem Aktienmarkt einen Deckel. Mit einer Ausnahme: Die Investoren greifen weiter bei Aktien aus den Technologiesektoren mit klarem Fokus auf Halbleiter und Künstliche Intelligenz zu.
Die Europäische Zentralbank wird morgen die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöhen, so viel steht fest. Umso höher sind die Erwartungen an die anschließende Pressekonferenz mit Christine Lagarde. Insbesondere ihre Einschätzung zur weiteren Inflationsentwicklung dürfte die Börsenwelt dabei interessieren.
Die heutige Tagesagenda ist weitestgehend ausgedünnt und daher werden die Ölpreise den Handel maßgeblich beeinflussen. Aus technischer Sicht könnte sich der DAX vor diesem Hintergrund in einer Handelsspanne zwischen 25 750 und 25 950 Punkten bewegen.
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