DAX weiter im Bann des Nahostkonflikts – Erst Stagnation, dann gar Rezession
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Mit dem am Wochenende ablaufenden Ultimatum der USA für den Iran bleibt die Nervosität unter den Anlegern hoch und der Konflikt im Nahen Osten das alles überlagernde Thema an der Börse. Der Preis für die Ölsorte Brent ist derzeit das EKG für den DAX. Mit einem erneuten Niveau über 105 US-Dollar halten sich die Sorgen über eine nachhaltigere Inflationsgefahr wie Kitt auf dem Parkett. Wie im realen Leben werden EKG-Werte über 120 zunehmend strapaziöser.
Mit jedem Handelstag, an dem der Ölpreis über 100 US-Dollar notiert, verschlechtert sich die Stimmung am Aktienmarkt. Die Gefahr einer Stagflation nimmt stetig zu und kann insbesondere in Europa zu einer Rezession führen. Die hohe Energieabhängigkeit bringt die europäischen Staaten in eine unangenehme Sandwich-Situation, in der sowohl die Inflation als auch eine drohende Wachstumsabschwächung auf die Unternehmensbilanzen drücken. Das Szenario wird durch die widersprüchlichen Nachrichten aus dem Nahen Osten verstärkt und von den Investoren mehr und mehr in die Kurse eingepreist.
In New York wird sich heute zeigen, ob der S&P 500 den Kampf um die wichtige 200-Tage-Linie vorerst aufgeben muss. Seit einigen Handelstagen pendelt der wichtigste Aktienmarktindex um diese technische Hürde. Ein nachhaltiges Unterschreiten wäre ein klares Verkaufssignal für den Markt. Viele institutionelle Investoren orientieren sich an diesem Indikator und bauen Aktienbestände ab, sollte das Durchschnittsniveau unterschritten werden.
Neben dem Iran-Krieg ist derzeit kein Platz für andere Impulse, die das Sentiment nachhaltig aufhellen könnten. Alle makroökonomischen Datenveröffentlichungen werden in den Hintergrund gedrängt. Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben vorerst dominierend.
Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die „push notifications“!
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
