DAX® - Rückkehr in die Bollinger Bänder
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Rückkehr in die Bollinger Bänder
Gestern hatten wir an dieser Stelle die jüngste Tageskerze hervorgehoben, welche sich vollständig außerhalb der Bollinger Bänder (unteres Band bei 23.449 Punkten) ausgebildet hatte. Auf eine solche Übertreibung folgt meistens eine temporäre Erholung – und zwar dann, wenn die Rückkehr in die Leitplanken der Bollinger Bänder gelingt. Diesen Startschuss hat der DAX® mit dem gestrigen Aufwärtsgap (23.471 zu 23.800 Punkte) auf eine eindrucksvolle Art und Weise geliefert. Damit rückt der Widerstandsbereich aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.170 Punkten), der Nackenlinie des ausgeprägten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 3. März (24.367 zu 24.577 Punkte) wieder in den Mittelpunkt. Für eine nachhaltige Erholung müssen die deutschen Standardwerte also noch ein echt dickes, charttechnisches Brett bohren. Auf der Unterseite dient dagegen das o. g. Aufwärtsgap als erster wichtiger Rückzugsbereich. Per Saldo ist die charttechnische Lage derzeit recht sprunghaft und fragil. Deshalb macht die gestrige Schwalbe noch keinen neuen (Chart-)Sommer.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Volatilität: Meide die Mitte!
Die gestern vorgestellte Vola-Strategie wollen wir heute mit einem etwas anderen Fokus nochmals vertiefen. Getreu dem Motto aus der Überschrift fallen die historischen DAX®-Renditen entweder bei niedriger oder bei hoher Volatilität überdurchschnittlich aus. Gemessen an der erwarteten Schwankungsbreite des DAX®, dem VDAX®, erzielte der deutsche Leitindex seit 1992 überdurchschnittliche 12-Monats-Renditen bei einem VDAX®-Niveau unter 17,5 bzw. über 30. Die durchschnittliche Jahresrendite von 10,6 % wurde deutlich überschritten, sobald eine hohe Volatilität erwartet wurde. Konkret: VDAX®-Niveaus von über 30 gehen auf Sicht des kommenden Jahres mit extrem guten Performancekennziffern zwischen 15 % und 23 % einher. Das gleiche Phänomen gilt auf der anderen Seite der Skala, d. h. VDAX®-Niveaus von weniger als 17,5 ziehen ebenfalls überdurchschnittliche 12-Monats-Renditen nach sich. Ähnlich wie in der Wirtschaft scheint indes „stuck in the middle“ keine gute Idee zu sein. Deutlich unterdurchschnittliche Renditen im mittleren Volatilitätsbereich führen zum (Investment-)Motto: „Meide die Mitte“! In der Spitze hatten sowohl der VDAX® als auch der amerikanische VIX® zu Wochenbeginn mit Volatilitätsniveaus von 33 bzw. 35 die obere Extremzone erreicht.
VDAX® (Monthly)
Quelle: LSEG, HSBC / 5-Jahreschart im Anhang
Topperformer und Topmodell
Mit einem Kursplus von fast 18 % zählt die RWE-Aktie im bisherigen Jahresverlauf zu den besten DAX®-Titeln. Eines unserer Lieblingsmodelle signalisiert ebenfalls „grünes Licht“ für den Versorger. Letzteres verbindet die Faktoren „Momentum“ und „low volatility“, wodurch trendstarke, trendstabile und gleichzeitig schwankungsarme Titel ausgewählt werden sollen. In diese Kategorie fällt derzeit die RWE-Aktie, d. h. eine hohe relative Stärke (Levy) trifft auf geringe Kursschwankungen. Charttechnisch würde ein neues Mehrjahreshoch oberhalb der Marke von 55,62 EUR für ein erneutes, trendbestätigendes Longsignal sorgen. Übergeordnet dient die nach oben aufgelöste Schiebezone der letzten Jahre zwischen 28 EUR und 44 EUR ohnehin als strategischer Katalysator. Rein rechnerisch hält dieses Kursmuster ein Anschlusspotenzial bis rund 60 EUR bereit. In der Summe erfährt die RWE-Aktie derzeit einen vielfachen Rückenwind. Um diesen nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, das Februartief bei 49,17 EUR nicht mehr zu unterschreiten. Deshalb bietet sich dieses Level als Absicherung auf der Unterseite an.
RWE (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart RWE
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer





