DAX® - Neue Woche – neues Allzeithoch
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Neue Woche – neues Allzeithoch
Der aktuelle Börsenlauf des DAX® ist fast schon beängstigend: Sieben Handelstage umfasst das Jahr 2026 bisher, sechs Mal konnten die deutschen Standardwerte ein neues Allzeithoch verbuchen. Zu Wochenbeginn hat das Aktienbarometer sein Rekordlevel bis auf 25.421 Punkte ausgebaut. Entlang des oberen Bollinger Bandes (akt. bei 25.361 Punkten) hangelt sich der DAX® weiter in Richtung Norden und schickt sich an, das Kursziel aus der zuvor ausgeprägten Schiebezone zwischen 23.000 und 24.700 Punkten unmittelbar auszuschöpfen. Zur Erinnerung: Das Kursziel aus der Höhe der Höhe der Tradingrange lässt sich auf 26.400 Punkte taxieren. Der Jahresauftakt dient in Zukunft auch als Lehrbuchbeispiel dafür, wie eine aufgestaute Bewegungsdynamik im Monatsbereich sowie eng beieinanderliegende Bollinger Bänder auf Wochenbasis den Grundstein für einen nachhaltigen Trendimpuls legen! Auf der Unterseite dient die Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 24.969 Punkten) als erste nennenswerte Unterstützung. Strategisch sehr viel bedeutender ist aber die bereits oben erwähnte Ausbruchszone bei rund 24.700 Punkten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Erneutes Rekordhoch
Das neue Jahr beginnt auch auf der Edelmetallseite sehr gut, d. h. mit neuen Rekordständen bei Gold (4.630 USD) und Silber (86,19 USD). In der Summe verläuft der Aufwärtstrend weiterhin sehr dynamisch. Innerhalb derart starker Trends kann es sich auszahlen, auf Konsolidierungen zu warten. Die Ausprägung von trendbestätigenden Formationen bietet dabei zwei entscheidende Vorteile: Zum einen entsteht bei deren Auflösung nochmals ein prozyklisches Investmentkaufsignal, zum anderen liefert das Konsolidierungsmuster auch in Sachen „aktives Money Management“ eine wichtige Orientierungshilfe. Konkret lässt sich dieser Nutzen am Kursverlauf des Goldpreises aufzeigen. Dank des neuen Allzeithochs wurde auch die Schiebezone der letzten Wochen nach oben aufgelöst (siehe Chart). Aus deren Höhe ergibt sich nun ein Anschlusspotenzial von 280 USD bzw. ein Kursziel von rund 4.830 USD. Auf der Unterseite bietet sich neben dem ehemaligen Rekordlevel bei 4.381 USD die untere Begrenzung der angeführten Tradingrange – verstärkt durch die 50-Tages-Linie (akt. bei 4.238 USD) – als strategische Absicherung an.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zurück auf der Überholspur
Für die Rheinmetall-Aktie hat das neue Jahr 2026 sehr, sehr gut begonnen. Mit einem Plus im bisherigen Jahresverlauf von über 20 % hält der Defence-Titel aktuell sogar die „pole position“ unter den DAX®-Werten inne. Charttechnisch hat das Papier Ende vergangenen Jahres die drohende Topformation abgelehnt, um jetzt mit einem Aufwärtsgap (1.602 EUR zu 1.680 EUR) den Korrekturtrend der letzten Monate (akt. bei 1.597 EUR) zu den Akten zu legen und als zusätzliches Ausrufezeichen die 38-Wochen-Linie (akt. bei 1.731 EUR) nachhaltig zurückerobern. Auf der Indikatorenseite liegt die Relative Stärke nach Levy inzwischen wieder deutlich über dem Schwellenwert von 1. Zuvor kam es im Indikatorverlauf zum Bruch des Abwärtstrends seit 2025 (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund dürfte die Aktie Kurs auf das bisherige Allzeithoch bei 2.008 EUR nehmen. In diesem Dunstkreis verläuft aktuell auch das obere Bollinger Band. Ein neues Rekordlevel würde die Konsolidierung seit dem Frühjahr vergangenen Jahres endgültig überwinden. Unter Risikogesichtspunkten bietet sich das o. g. Aufwärtsgap als strategische Absicherung auf der Unterseite an.
Rheinmetall (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Rheinmetall
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer






