Silber im Spannungsfeld: Warum geopolitische Risiken jetzt für Bewegung sorgen könnten
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- SilberKursstand: 93,698 $/oz. (JFD Brokers) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
Der jüngste militärische Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran hat das geopolitische Risiko deutlich erhöht und könnte auch den Silberpreis spürbar beeinflussen. In Phasen erhöhter Unsicherheit profitiert Silber häufig von Zuflüssen in defensive Sachwerte, da es – ähnlich wie Gold – als Absicherung gegen politische und wirtschaftliche Risiken wahrgenommen wird. Gleichzeitig unterscheidet sich Silber jedoch durch seinen hohen industriellen Verwendungsanteil deutlich von Gold.
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Steigende geopolitische Spannungen erhöhen das Risiko von Lieferkettenstörungen und könnten mittelfristig die industrielle Nachfrage dämpfen. Kurzfristig überwiegt jedoch häufig der Sicherheitsaspekt, was dem Silberpreis Auftrieb verleihen kann. Besonders dann, wenn Anleger ihre Positionen breiter diversifizieren und nicht ausschließlich auf Gold setzen, rückt Silber verstärkt in den Fokus.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Entwicklung des US-Dollars. In klassischen Risk-Off-Phasen stärkt sich der Dollar, was Edelmetalle tendenziell belastet. Sollte die geopolitische Eskalation jedoch inflationäre Impulse auslösen – etwa über steigende Energiepreise – könnte Silber als Inflationsschutz an Attraktivität gewinnen.
Zudem bleibt Silber stark von der Geldpolitik abhängig. Erwartet der Markt, dass geopolitische Risiken den Spielraum der Notenbanken einschränken, könnte dies die realen Renditen beeinflussen und dem Silberpreis zusätzlichen Rückenwind geben.
Insgesamt bewegt sich Silber in einem Spannungsfeld aus sicherem Hafen und konjunktursensiblem Industriemetall. Kurzfristig sind erhöhte Schwankungen wahrscheinlich, da Nachrichtenlage und Marktstimmung dominieren. Sollte sich die Unsicherheit verfestigen, könnte Silber stärker zulegen – bleibt der Konflikt begrenzt, dürfte der Preis wieder stärker von Konjunktur- und Zinsfaktoren bestimmt werden.
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