DAX® - Kampf um die 200-Tage-Linie
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Kampf um die 200-Tage-Linie
Die letzten Tageskerzen hat der DAX® allesamt im Bereich der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.113 Punkten) ausgebildet. Das Aktienbarometer kommt also aktuell nicht so recht vom Fleck bzw. sucht nach Orientierung. Passend dazu hat das Aktienbarometer zuletzt auf Wochenbasis einen klassischen Innenstab ausgeprägt. Selbst in der höheren Zeitebene auf Monatsbasis kommt es vermutlich zur Ausprägung einer „inside candle“, d. h. die Schwankungsbreite im April wird voraussichtlich innerhalb der Leitplanken des Vormonats verbleiben. Kurzfristig gilt es unverändert, einen nachhaltigen Bruch der eingangs erwähnten Glättungslinie zu verhindern. Auf der Oberseite würde andererseits ein Anstieg über die Hochs vom Juli und Oktober 2025 bei 24.639/24.771 Punkten die beschriebene „inside week“ nach oben auflösen. Zu Wochenbeginn hat der S&P 500® mit 7.179 Punkten erneut ein neues Allzeithoch erreicht. Diese Entwicklung dürfte dem DAX® heute Morgen unter die Arme greifen. Dennoch steht die heißdiskutierte 200-Tage-Linie weiterhin im Fokus.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Erstmals fünfstellig!
Chips sind der Schmierstoff der modernen Wirtschaft! Nicht zuletzt deshalb wird den im Philadelphia Semiconductor Index zusammengefassten Halbleiterwerten oftmals ein konjunktureller Vorlaufcharakter unterstellt und deshalb analysieren wir den sog. SOX Index regelmäßig an dieser Stelle. Durch die charttechnische Brille betrachtet, handelt es sich unverändert um einen absoluten Bilderbuchchart. Erstmals in der Historie notiert das Aktienbarometer oberhalb der Marke von 10.000 Punkten. Der Vorstoß in „uncharted territory“ bzw. ein neues Allzeithoch (10.564 Punkte) kommt einem der besten Signale der Technischen Analyse gleich. Per Saldo ist der Basisaufwärtstrend seit 2016 absolut intakt. Nach 18 Tagen in Folge mit steigenden Notierungen ist diese Erfolgsserie zu Wochenbeginn gerissen. Vor diesem Hintergrund wäre ein temporäres Luftholen keine Überraschung. Neben der runden 10.000er-Marke fungiert dabei das Februarhoch bei 8.498 Punkten als nennenswerte Unterstützung. Auch eine ganze Reihe von Einzelwerten aus dem Sektor sind auf Grund von Ausbruchssituationen bzw. neuen Rekordständen interessant. Doch das ist ein Thema für die nächste Analyse (siehe unten).
Philadelphia Semiconductor Index (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Philadelphia Semiconductor Index
Quelle: LSEG, tradesignal²
Dreifacher Rückenwind
Regelmäßige Leserinnen und Leser kennen unsere Vorliebe für das Konzept der Relativen Stärke. Oftmals kombinieren wir Momentumstrategien aber noch mit einem weiteren Kriterium, wie z. B. dem Kelly-Faktor. Letzterer erweitert die Trendanalyse um Aspekte des Money Managements. Warum wir das so ausführlich erwähnen? Logisch: Beide Aspekte signalisieren für die Aktie von Lam Research derzeit einen idealtypischen Aufwärtstrend. Doch das ist für uns immer noch kein Investmentgrund. Vielmehr sollte aus unserer Sicht immer auch noch ein Abgleich mit dem konkreten Chartverlauf erfolgen. Und auch hier weiß der Technologietitel zu überzeugen, denn die Kursentwicklung seit Jahresbeginn bildete eine klassische Tradingrange zwischen 190 USD und 250 USD. Dank der jüngsten Auflösung dieser Tradingrange eröffnet sich nun ein rechnerisches Anschlusspotenzial von 60 USD. Dank des dreifachen Rückenwinds sind die Lam-Aktie perspektivisch also Notierungen oberhalb der Marke von 300 USD durchaus realistisch. Als engmaschige Absicherung können Anlegerinnen und Anleger indes die beschriebenen Ausbruchsmarken bei 250 USD heranziehen.
Lam Research (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Lam Research
Quelle: LSEG, tradesignal²
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