DAX® - Erneutes Allzeithoch
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Erneutes Allzeithoch
Beim DAX® gelang auch der Start in die neue Woche. Per Saldo steht somit den dritten Handelstag in Folge ein neues Allzeithoch zu Buche – dieses Mal punktgenau bei 25.900 Punkten. Die hohe Bedeutung des Deckels bei 25.500 Punkten hatten wir an dieser Stelle gebetsmühlenartig betont. Mittlerweile können Anlegerinnen und Anleger von einem validen Ausbruch ausgehen. Auf diesem Niveau hatte das Aktienbarometer seit Januar mehrfach wichtige Hochpunkte ausgebildet. Der Vorstoß in „uncharted territory“ geht im Tagesbereich mit dem Abschluss eines sog. „1-2-3-Bodens“ und einem Kursziel von 26.300 Punkten einher. Übergeordnet besitzt der beschriebene Ausbruch aber noch eine ganz andere Dimension. Schließlich kann der Einbruch vom Frühjahr – inklusive der anschließenden Erholung – im Wochenbereich als klassische V-Formation interpretiert werden. Langfristig hält dieses Kursmuster sogar ein Anschlusspotenzial bis rund 29.000 Punkten bereit. Die Ausbruchszone bei rund 25.500 Punkten ermöglicht aktuell eine engmaschige Absicherung, während die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.290 Punkten) als strategische Risikobegrenzung prädestiniert ist.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zwei Zeitebenen – die gleiche Botschaft
Zuletzt hatten wir bei der Zalando-Aktie eine Bodenbildung diskutiert – und zwar nach einer langen Dürreperiode. Konkret stoppte der Doppelboden der letzten Monate den Kursverfall des letzten Jahres. Rein rechnerisch hält die beschriebene Bodenbildung ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial bis rund 30 EUR bereit. Einen wichtigen Taktgeber markiert nun die sich immer mehr abflachende 200-Wochen-Linie (akt. bei 26,96 EUR). In diesem Zusammenhang lohnt zudem ein Blick auf den Quartalschart des Titels. Die letzten beiden 3-Monats-Kerzen verfügen jeweils über markante Lunten, d. h. die Zeitebene unterstreicht die aktuellen Trendwendeambitionen. Darüber hinaus sind die Hochs dieser beiden Kerzen (26,81/27,00 EUR) nicht nur nahezu deckungsgleich, sondern unterstreichen auch die Bedeutung des o. g. Durchschnitts. Einen nachhaltigen Spurt über die langfristige Glättung definieren wir deshalb als entscheidenden Katalysator, um das zuvor diskutierte Anschlusspotenzial tatsächlich auszuschöpfen. Rückenwind liefert der RSI, denn im Verlauf des Oszillators liegt ebenfalls eine untere Umkehr vor. Darüber hinaus ist der MACD „long“ positioniert – nachdem der Trendfolger zuvor bereits eine positive Divergenz ausgebildet hatte.
Zalando (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Zalando
Quelle: LSEG, tradesignal²
Momentum + Keil = doppelt interessant
Der Faktor „Momentum“ ist wissenschaftlich anerkannt und auch wir wissen diesen Markenkern der Technischen Analyse besonders zu schätzen. Mithilfe eines neuen Ansatzes berechnen wir die Relative Stärke nach Levy unter Berücksichtigung der vier unterschiedlichen Preisinformationen Open, High, Low und Close. Diese Vorgehensweise bringt die E.ON-Aktie auf dem Radarschirm, die auch charttechnisch zu überzeugen weiß. Schließlich kam es zuletzt zu einem lehrbuchmäßigen Pullback an die Hochpunkte aus den Jahren 2011 und 2012 bei 17,32/17,54 EUR. Auf dieser Basis hat das Papier ein sog. „Hammer“-Umkehrmuster ausgeprägt, ehe es in der vergangenen Woche zu einer dynamischen weißen Wochenkerze kam. Damit hat der Titel den seit März ausgeprägten „bullischen“ Keil nach oben aufgelöst (siehe Chart). Dank dieses trendbestätigenden Kursmusters dürfte die Aktie das Mehrjahreshoch vom März bei 20,39 EUR wieder ins Visier nehmen. Perspektivisch lässt sich das Kursziel aus der vorliegenden Keilformation sogar auf rund 22,50 EUR taxieren. Als Stop-Loss bietet sich auf der Unterseite dagegen das Tief des angeführten „Hammer“-Kerze bei 17,32 EUR an.
E.ON (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart E.ON
Quelle: LSEG, tradesignal²
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