DAX® - 22.900er-Marke bereits wieder im Fokus
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22.900er-Marke bereits wieder im Fokus
Beim DAX® kam es gestern zu dem erwarteten Freudensprung. Mit einem Aufwärtsgap (22.851 zu 23.027 Punkten) konnten die deutschen „blue chips“ dabei die Tiefpunkte bei 22.900 Punkten zurückerobern. Dieses Level markierte die Nackenzone der größeren Topbildung, sodass es gestern zu deren Negierung kam. Im bisherigen Wochenverlauf konnte das Aktienbarometer bereits um 4,4 % zulegen – die Osterwoche wird ihrem guten saisonalen Ruf (bisher) also mehr als gerecht. Heute morgen dürften die deutschen Standardwerte aber erneut eine Rolle rückwärts vollziehen, sodass die o. g. Schlüsselzone bei 22.900 Punkten bereits wieder in den Fokus rückt. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Die jüngste Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) signalisiert einen hohen Bärenanteil (51,4 %) unter den US-Privatanlegern. Seit vier Wochen verharrt der Prozentsatz der Pessimisten damit im Bereich der 50 %-Marke. Allerdings ist auch der Anteil der Bullen gestiegen – auf 33,6 %. In der Konsequenz sind nur noch 15 % der Retail-Investoren in den USA „neutral“ gestimmt. Das ist ein historischer Extremwert, der lediglich in der Corona-Krise (2020) und am „Liberation Day“ 2025 noch unterboten wurde.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Trenderschöpfung?
Einen der stärksten Aufwärtstrends der letzten Jahre des deutschen Kurszettels finden Anlegerinnen und Anleger zweifelsohne bei der Aktie von Siemens Energy. Schließlich stieg der Titel seit Herbst 2023 von einstelligen Werten auf über 170 EUR. Das Rekordhoch (171,65 EUR) stammt vom Februar und lag oberhalb des oberen Bollinger Bandes (akt. bei 169,39 EUR). Im März blieb dem Papier dann ein neues Hoch verwehrt – eine Entwicklung, die gleichzeitig mit dem Rückfall in die Bollinger Bänder einherging. Zuvor lagen die Begrenzungen des Volatilitätsindikators sehr weit auseinander. Per Saldo mehren sich die Anzeichen, dass ein sehr langer und hoch dynamischer Trend an Momentum verliert. In der Konsequenz können Anlegerinnen und Anleger Gewinnmitnahmen ins Auge fassen bzw. sich z. B. mit Discount-Zertifikaten defensiver aufstellen. Wichtige Unterstützungen bestehen bei der Siemens Energy-Aktie in Form des Märztiefs (133,85 EUR), der 200-Tage-Linie (akt. bei 116,25 EUR) sowie der verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 100 EUR. Diese Rückzugsmarken liefern eine wichtige Orientierungshilfe bei der Produktauswahl (siehe unten).
Siemens Energy (Monthly)
Quelle: LSEG, tradingview² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Siemens Energy
Quelle: LSEG, tradesignal²
Dieses Phänomen sollten Sie kennen!
Mit Hilfe eines unserer Lieblingsfilter suchen wir gezielt nach Abweichungen zwischen der intraday-Wertentwicklung und der Gesamtperformance eines Basiswerts. Eine gute Entwicklung von der Eröffnung bis zum Schlusskurs wissen wir dabei besonders zu schätzen, weil dann die Handelssitzung zum Aufbau von neuen Engagements genutzt wurde. Für die Amazon-Aktie zeigt diese Auswertung nach Abschluss des 1. Quartals ein spannendes Ergebnis: Während der Titel im bisherigen Jahresverlauf von 231 USD auf 208,27 USD fiel, ergibt sich für die tägliche „open-to-close-Spanne“ in der Summe ein Plus von 16,47 USD (Stand: 31. März). Per Saldo wurde der Tagesverlauf also genutzt, um Engagements aufzubauen. Dieses interessante Phänomen nutzen wir als Ausgangspunkt – wichtig ist aber zusätzlich der Abgleich mit der konkreten Chartsituation. Bei 200 USD besteht derzeit ein wichtiger Rückzugsbereich. Um aus der beschriebenen, besonderen Konstellation Kapital zu schlagen, müsste der Titel indes das Märzhoch bei 220,47 USD überwinden. Ein solcher Befreiungsschlag würde das Risiko einer Topbildung reduzieren – zudem verlaufen in diesem Dunstkreis die wichtigen Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage.
Amazon.com (Weekly)
Quelle: LSEG, tradingview² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Amazon.com
Quelle: LSEG, tradesignal²
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