Davos-Beben: Musk kündigt die MEGA-humanoide Roboter an
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Musk prognostiziert, dass die Anzahl der Roboter die der Menschen bald übertreffen wird, was die globale Wirtschaft grundlegend verändern und Armut potenziell beenden könnte. In Davos kündigte er an, dass Optimus bereits Ende dieses Jahres komplexere Aufgaben in Tesla-Fabriken übernehmen soll und ein Verkauf an die Öffentlichkeit für Ende 2027 geplant ist. Vorausgesetzt, die Zuverlässigkeit und Sicherheit sind bis dahin gewährleistet. Er sieht den Roboter als unverzichtbaren Helfer für Haushaltstätigkeiten, Kinderbetreuung und insbesondere für die Altenpflege in einer alternden Gesellschaft.
Trotz dieses Optimismus ist Tesla im Vergleich zur chinesischen Konkurrenz kommerziell im Rückstand. Firmen wie Unitree, UBTech Robotics und AGIBOT dominieren derzeit den Markt; Schätzungen zufolge stammen über 80% der im Jahr 2025 weltweit ausgelieferten humanoiden Roboter aus China. Während Tesla erst wenige Einheiten für interne Tests produziert hat, verkaufte Unitree bereits Tausende seines Modells G1 zu einem Kampfpreis von rund 16.000 $. Dieser scheinbare Rückstand liegt in den unterschiedlichen Strategien begründet: China verfolgt einen "Hardware-First"-Ansatz, nutzt bestehende Lieferketten und bringt schnell physisch beeindruckende, agile Roboter auf den Markt, die bereits für Forschung und einfache Logistik genutzt werden.
Tesla hingegen setzt auf eine "Software-First"-Wette. Musk argumentiert, dass ein Roboter ohne eine hochentwickelte, allgemeine Künstliche Intelligenz (General Purpose AI) nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten hat. Tesla entwickelt daher fast alle Komponenten von den Aktuatoren bis zu den KI-Chips selbst, um eine tiefe Integration mit dem "Full Self-Driving"-System zu erreichen. Während chinesische Roboter in Demonstrationen oft durch Saltos und Sprints glänzen, konzentriert sich Tesla auf die Feinmotorik der Hände und das autonome Lernen durch Beobachtung. Damit bleibt das Rennen um die Vorherrschaft in der Robotik ein Kampf zwischen der chinesischen Geschwindigkeit bei der Hardware-Produktion und Teslas Anspruch, das intelligenteste "Gehirn" für die Massenfertigung zu erschaffen.
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Musk muss ja irgendwelche positiven Fiktionen aus dem Hut zaubern, um dem Abwärtstrend bei Tesla etwas entgegenzusetzen.
@Karlchen: Wenn er das bei mir machen würde, wäre die Kette der Folgeereignisse sehr kurz: Großkalibrige Schusswaffe - Schrottpresse. Ich mag die Dinger einfach nicht.
Die Software scheint mir auch der wichtigere Punkt zu sein. Ich habe unlängst ein Video gesehen, in dem ein humanoider Roboter einem Mann plötzlich und ohne Vorwarnung in die Kronjuwelen getreten hat. Da sieht man, wie wichtig es ist, solche Ausfälle durch eine leistungsfähige KI zu verhindern. Ganz vermeiden kann man das aber sicher nie. Das kann noch lustig werden...
Faszinierend....