Kraken erhält Fed-Zugang: Historischer Durchbruch für Krypto im US-Zahlungssystem
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Krypto-Börse Kraken erhält direkten Zugang zu zentralen Zahlungssystemen der US-Notenbank. Wie aus einer Mitteilung der Federal Reserve Bank of Kansas City hervorgeht, auf die sich Bloomberg beruft, wurde der zu Kraken gehörenden Payward Financial ein sogenanntes Limited Purpose Account genehmigt. Damit kann das Unternehmen erstmals Zahlungen über Infrastruktur abwickeln, die bislang ausschließlich lizenzierten Banken vorbehalten war.
Der Zugang ermöglicht es Kraken, Transaktionen direkt über das Fedwire-System der Federal Reserve zu verrechnen. Krypto- und Fintech-Unternehmen greifen üblicherweise auf Partnerbanken zurück, um Zugang zu diesen Zahlungsnetzwerken sowie zu Compliance-Strukturen wie Geldwäscheüberwachung zu erhalten. Kraken kündigte an, die Nutzung des Kontos schrittweise einzuführen und zunächst institutionelle Kunden zu bedienen.
Sichere dir jetzt 30 Euro Bonus in Bitcoin bei Kraken. Neue Nutzer von Kraken Consumer oder Kraken Pro erhalten den Bonus bei einer Mindesteinzahlung von 100 Euro (keine Stablecoins) innerhalb von 30 Tagen nach Kontoeröffnung.
Die Genehmigung gilt zunächst für ein Jahr und enthält laut Federal Reserve Einschränkungen und Auflagen, die auf das Geschäftsmodell und das Risikoprofil des Unternehmens zugeschnitten sind. Das Konto wurde für das in Wyoming ansässige Institut Payward Financial genehmigt, das unter dem Namen Kraken Financial operiert.
Die Entscheidung fällt in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen Banken und neuen Marktteilnehmern aus dem Krypto- und Fintech-Sektor. Kreditinstitute argumentieren seit längerem, dass Unternehmen aus diesen Bereichen keinen direkten Zugang zu zentralen Zahlungssystemen erhalten sollten.
Trump-Familie unterstützt Krypto-Industrie gegen Banken
Vor diesem Hintergrund äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag auf Truth Social erklärte er, Banken würden versuchen, den sogenannten Genius Act zu untergraben. Dies sei nicht akzeptabel. Der Präsident forderte zudem Fortschritte bei der Regulierung der Marktstruktur und verwies darauf, dass die USA ihre Rolle als führender Standort für die Kryptobranche sichern müssten.
The “Big Banks”—the very institutions that have held a monopoly and screwed their customers for years, offering near-zero yields on retail Money Market Accounts while crushing low-balance accounts with exorbitant fees—are now doing everything they can to block the Crypto industry… pic.twitter.com/kWXIvt1alK
— Eric Trump (@EricTrump) March 3, 2026
Auch sein Sohn Eric Trump teilt diese Meinung: “Die Institutionen, die jahrelang ein Monopol hatten und ihre Kunden ausgenommen haben, indem sie ihnen fast null Rendite auf Geldmarktkonten für Privatkunden boten und gleichzeitig Konten mit geringem Guthaben mit exorbitanten Gebühren belasteten – tun nun alles in ihrer Macht Stehende, um die Krypto-Industrie zu blockieren.”
Empfohlenes Video
Börsen im Panikmodus – Darum hält sich Bitcoin
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.
