Analyse
07:15 Uhr, 07.07.2026

Bundeswehr plant Mega-Satellitenkonstellation - OHB, RHEINMETALL als Profiteure?

Deutschland will im All nicht länger nur zuschauen. Was bislang vor allem nach Zukunftsmusik klang, nimmt nach Informationen des Handelsblatts zunehmend industrielle Konturen an: Die Bundeswehr könnte in den kommenden Jahren eine der größten militärischen Satellitenkonstellationen der Welt aufbauen.

Bis zu 1200 Satelliten sollen demnach für Kommunikation und Aufklärung ins All gebracht werden. Selbst im Mindestfall sei von rund 1000 Satelliten die Rede, berichtet das Handelsblatt.

Für die deutsche Raumfahrt- und Rüstungsindustrie wäre das mehr als ein prestigeträchtiges Zukunftsprojekt. Es wäre der Einstieg in einen neuen industriellen Großmarkt, der nicht mit dem Start der Satelliten endet. Weil viele der Systeme in niedrigen Erdumlaufbahnen eingesetzt würden, müssten sie regelmäßig ersetzt werden. Aus einzelnen Raumfahrtmissionen würde damit ein dauerhaftes Produktions- und Wartungsgeschäft.

Ein Milliardenmarkt entsteht

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