Analyse
16:25 Uhr, 04.05.2026

BORUSSIA DORTMUND rutscht in die Verlustzone

Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 rote Zahlen geschrieben. Belastend wirkten vor allem ein schwächeres Transferergebnis und geringere TV-Erlöse.

Borussia Dortmund hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen Konzernverlust nach Steuern von 12,8 Mio. EUR verbucht. Im Vorjahresquartal hatte der Fußball-Bundesligist noch einen Gewinn von 5,2 Mio. EUR erzielt. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 14,2 Mio. EUR nach plus 5,7 Mio. EUR im Vorjahr.

Als wesentlichen Grund für den Ergebnisrückgang nennt das Unternehmen das Ausscheiden aus den Play-offs der UEFA Champions League und den damit verbundenen Wegfall geplanter Erlös- und Ergebnispotenziale.

Die Konzernumsatzerlöse gingen im Zeitraum vom 01. Januar bis 31. März 2026 um 16,1 % auf 124,9 Mio. EUR zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang in der TV-Vermarktung aus, deren Erlöse von 64,4 Mio. EUR auf 46,8 Mio. EUR sanken. Das EBITDA reduzierte sich von 29,6 Mio. EUR auf 12,4 Mio. EUR. Auch die Bruttokonzerngesamtleistung, die neben den Umsätzen auch realisierte Brutto-Transferentgelte umfasst, ging deutlich von 172,0 Mio. EUR auf 127,3 Mio. EUR zurück.

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