Analyse
09:30 Uhr, 29.04.2026

BOOKING - Urlaubsbuchungen im Schatten des Krieges

Der weltgrößte Online-Reisevermittler hatte sich an Krisenmanagement gewöhnt. Pandemie, Finanzkrise, Regionalkriege, Vulkanausbrüche: Booking Holdings überstand sie alle.

Doch der neue Nahostkonflikt, der Ende Februar eskalierte, entzieht sich dem bewährten Krisenrepertoire des Konzerns: Er trifft eine Region, die 7 % der weltweiten Buchungen ausmacht, mitten in der buchungsstärksten Vorbereitungsphase für den Sommer und zwingt das Management, die Jahresprognose erstmal nach unten zu korrigieren.

Das erste Quartal 2026 verlief trotzdem besser als befürchtet. Mit 338 Millionen gebuchten Übernachtungen erreichte der Konzern ein Wachstum von 6 % gegenüber dem Vorjahr, das damit im Rahmen der eigenen Erwartungen lag. Allerdings: Ohne die direkten und indirekten Folgen des Nahostkonflikts wäre das Wachstum nach Einschätzung des Unternehmens bei rund 8 % gelegen. Der Bruttowert der Buchungen stieg um 15 % auf 53,8 Mrd. USD, der Umsatz wuchs um 16 % auf 5,5 Mrd. USD und das bereinigte EBITDA legte um 19 % auf rund 1,3 Mrd. USD zu. Der bereinigte Gewinn je Aktie von 1,14 USD übertraf die durchschnittliche Analystenerwartung von 1,08 USD.

Konflikt mit weitreichenden Folgen

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