BMW besser als erwartet
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Nach dem erfolgreichen Start in das Jahr 2006 hat der Münchener Autobauer BMW seinen Erfolgskurs auch im zweiten Quartal 2006 fortgesetzt. Mit neuen Absatz- und Umsatzhöchstwerten sowie dem besten Halbjahresergebnis in der Unternehmensgeschichte wurden auch die Erwartungen des Marktes übertroffen.
Im Zeitraum April bis Juni wurden insgesamt 365.547 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden ausgeliefert, das entspricht einem Plus von 3,2 % im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 8,5 % auf 13,193 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 32,9 % auf 1,232 Milliarden Euro. Der Überschuss erhöhte sich auf 787 Millionen Euro (Vj. 670 Millionen Euro). Das Ergebnis je Stammaktie entspricht 1,20 Euro (Vj. 0,99 Euro), je Vorzugsaktie 1,21 Euro (Vj. 1,00 Euro).
Die Analysten hatten im Konsens nur mit einem Umsatz von 12,9 Milliarden Euro und einem Vorsteuergewinn von 1,024 Milliarden Euro gerechnet.
Während im Vorjahr die Ergebnisentwicklung noch von negativen Bewertungseffekten aus der Umtauschanleihe auf die von der BMW AG gehaltenen Anteile an der Rolls-Royce plc beeinflusst worden war, wirkt sich im Jahresverlauf 2006 ein Buchgewinn aus der weitgehenden Abwicklung dieser Umtauschanleihe positiv auf das Ergebnis aus, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Auch für das zweite Halbjahr 2006 rechnet die BMW Group mit einer Fortführung der positiven Geschäftsentwicklung. Die starke Entwicklung im ersten Halbjahr trage dazu bei, dass der im Automobilgeschäft angestrebte Absatzrekord erreicht wird, auch wenn in der zweiten Jahreshälfte – wie bereits angekündigt – von einer moderateren Absatzentwicklung ausgegangen werden müsse, teilte das Unternehmen mit.
Auf Basis dieser Rahmenbedingungen geht die BMW Group davon aus, im Jahr 2006 das angekündigte Ergebnisziel von 4 Milliarden Euro vor Steuern zu erreichen. Auch ohne Berücksichtigung des Sondereffekts aus der Abwicklung der Umtauschanleihe soll das Ergebnis vor Steuern über dem Wert des Jahres 2005 liegen. Für die folgenden Jahre strebt die BMW Group eine Fortführung des profitablen Wachstumskurses an. Das Unternehmen will auch weiter eine im Branchenvergleich überdurchschnittliche Rendite erzielen.
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