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06:30 Uhr, 11.07.2026

Bitcoin-Prognose: Standard Chartered bleibt bei 100.000 US-Dollar bis Ende 2026

Einige Bitcoin-Anhänger werten die Strategy-Verkäufe als Paradigmenwechsel, nicht so Standard Chartered. Warum das Finanzinstitut an seinem bullishen BTC-Kursziel festhält.

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Die jüngsten Bitcoin-Verkäufe von Strategy spalten die Gemüter in der BTC-Community. Einige sprechen von einer notwendigen strategischen Neuausrichtung, andere betrachten Michael Saylor als Verräter des Hodl-Prinzips. Zumindest die britische Großbank Standard Chartered zeigt sich aber wenig beeindruckt von den Geschehnissen und hält an ihrer Bitcoin-Kurprognose von 100.000 US-Dollar bis Ende 2026 fest. “Ich betrachte das, was derzeit bei MSTR geschieht, als eine kommunikative Herausforderung, mehr nicht”, erklärt Research-Leiter Geoffrey Kendrick in einer neuen Mitteilung.

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Anstelle des dogmatischen “Verkaufe niemals Bitcoin” verfolge Strategy nun einfach einen komplexeren Ansatz, der klarer kommuniziert werden müsse. Nach dem ersten, noch eher symbolischen Verkauf von 32 BTC setzte eine negative Rückkopplungsschleife ein, die den Kurs der Vorzugsaktie Stretch (STRC) zeitweise auf 71 US-Dollar beförderte – dabei sollte es sich um ein Produkt für risikoaverse Anleger handeln, die starke Kursschwankungen wie bei der MSTR-Aktie oder dem Bitcoin-Kurs bewusst vermeiden wollen und sich stattdessen auf hohe Dividendenausschüttungen fokussieren.

Strategy und Stretch vor dem Comeback?

Doch geht es nach Kendrick, dann dürfte eine wirksame Kommunikation des neuen Monetarisierungsprogrammes weitere Bitcoin-Verkäufe zwecks STRC-Kursstützung überflüssig machen. Den Mechanismus vergleicht er mit einer Zentralbank, die verspricht, “alles zu tun, was nötig ist” (whatever it takes), und dann allein aufgrund ihrer Vertrauenswürdigkeit niemals wirklich handeln muss.

Angesichts der Bitcoin-Überbesicherung sollte der STRC-Kurs sich bald wieder in Richtung von 100 US-Dollar bewegen, weshalb der Finanzanalyst auch für die Krypto-Leitwährung selbst optimistisch bleibt. Am vergangenen Montag hatte Saylors Treasury-Firma beachtliche 3.588 BTC abgestoßen.

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