Analyse

BILFINGER - Antizykliker haben es nicht einfach

Lust auf einen antizyklischen Trade noch kurz vor Weihnachten? Dann habe ich etwas für Sie! Denn antizyklischer als bei der Bilfinger-Aktie geht es kaum.

Erwähnte Instrumente

  • Bilfinger SE - WKN: 590900 - ISIN: DE0005909006 - Kurs: 42,66 € (XETRA)

Der Titel bezieht sich auf meine Vorgängeranalyse zur Aktie von Bilfinger von Ende Oktober, bei der ich leider komplett daneben lag. Der zugleich auch ins Musterdepot Dividende aufgenommene MDAX-Titel wurde im Zuge des Quartalsberichts im November ausgestoppt beziehungsweise musste aktiv verkauft werden. Die erwähnten positiven Divergenzen in den Indikatoren wurden mittlerweile bereits bearish zur Unterseite hin aufgelöst.

Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Eine Aktie, die während eines positiven Gesamtmarktes von Jahrestief zu Jahrestief fällt, ist ein Underperformer und sollte von Anlegern vorrangig gemieden werden. Mehrere Abpraller am EMA50 zeigen, dass die Bären weiterhin den Ton bei Bilfinger angeben. Dennoch möchte ich auf ein, zugegebenermaßen gewagtes Setup hinweisen. Im Bereich des Jahrestiefs ist ein technischer Rebound möglich. Aus dem Wochenchart lässt sich zudem eine Unterstützungszone bis hinunter auf 40,75 Euro ableiten, womit auch neue Tiefs nur mehr begrenzten Abwärtsspielraum eröffnen dürften. In den kommenden Tagen wäre daher durchaus ein erneuter Anstieg in Richtung des EMA50 möglich.

Dabei könnte man auf auch auf folgenden Sachverhalt spekulieren: Während sie sich vor Jahresfrist gerne noch die Topperformer des Jahres in die Depots packen, kaufen Institutionelle zum Jahresanfang gerne die Verlierer des Vorjahres. Und dazu zählt zweifelsohne die Bilfinger-Aktie.

Wer den Ritt auf der Rasierklinge wagen will, sollte die Position in jedem Fall mit einem engen Stopp absichern. Denn der Abwärtstrend ist übergeordnet intakt, solange der Wert nicht über 49,80 Euro ansteigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet ein solch prozyklisches Kaufsignal für einen Einstieg ab.

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1 / 1 Kommentar

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  • Jimi
    Jimi

    ​Ich finde es gut mal ein Kellerkind mit Rebuondchance zu praesentieren. Wenn der Stop konsequent gesetzt wird haelt sich das Risiko in Grenzen und Chance/Risiko ist gut. Warum also nicht mal einen Versuch wagen.

    20:32 Uhr, 11.12.2014

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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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