Analyse
12:33 Uhr, 27.03.2024

BAYER - Hat das Trauerspiel ein Ende?

Allein seit dem leicht versetzten Doppeltop aus dem letzten Jahr hat der Kurs der Bayer-Aktie rund 60 % verloren. Doch jetzt scheint der brachiale Abwärtstrend gestoppt. Kommt es sogar zu einem ersten Kaufsignal?

Erwähnte Instrumente

  • Bayer AG
    ISIN: DE000BAY0017Kopiert
    Kursstand: 27,830 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • Bayer AG - WKN: BAY001 - ISIN: DE000BAY0017 - Kurs: 27,830 € (XETRA)

Bislang hat die massive Verkaufswelle, die bei 65,66 EUR vor ziemlich genau einem Jahr ihren Ausgang genommen hatte, die Aktie von Bayer weit unter die Tiefs der Jahre 2020, 2009 und 2006 einbrechen lassen. Erst auf Höhe eines Zwischenhochs aus dem Jahr 2004 bei 24,18 EUR konnte der Abwärtsimpuls zu Beginn des laufenden Monats unterbrochen werden. Damit verhinderte die Käuferseite zunächst auch den direkten Abverkauf an das nächsttiefere langfristige Abwärtsziel bei 19,65 EUR.

Erste kleine bullische Signale

Auch wenn das Risiko eines Einbruchs an die Marke weiterhin hoch ist, mehren sich dank der Erholung der letzten Tage aktuell die bullischen Zeichen: Die kurzfristige Abwärtstrendlinie wurde überschritten, das Zwischenhoch der Erholung bei 26,87 EUR geknackt und heute sogar das Tief aus dem Februar bei 27,40 EUR durchbrochen. Noch kann es sich bei dem Anstieg um eine reguläre Erholung in einem aktiven Abwärtstrend handeln und dieser schon im Bereich von 28,00 EUR in eine neue Runde gehen.

Sollte aber auch der Bereich um 28,20 EUR übersprungen werden, würde die These immer plausibler, dass mit dem Tief bei 24,96 EUR zumindest eine übergeordnete Erholung begonnen hat, die einige Wochen andauern und zunächst bis 29,35 und 30,22 EUR führen sollte. Dort ist mit aufkommendem Verkaufsdruck und einer entsprechenden Korrektur bzw. einem weiteren Kapitel innerhalb des intakten Abwärtstrends zu rechnen.

Wird die Zone allerdings auch überwunden, könnte aus der Erholung ein satter Aufwärtsimpuls mit Zielen bei 35,36 und 36,09 EUR entstehen.

Unter 26,40 EUR steigen die Risiken wieder

Die Chance der Käuferseite auf eine nachhaltige Erholung wäre dagegen schon bei einem Rückfall unter 26,40 EUR infrage zu stellen. Abgaben unter 25,75 EUR dürften den Abwärtstrend reaktivieren und die Bayer-Aktie in der Folge ihre Zielmarken auf der Unterseite ansteuern.

Charttechnisches Fazit: Mit einem Ausbruch über 28,20 EUR könnte die Bayer-Aktie die laufende Erholung verstetigen und bis 30,22 EUR steigen. Dort dürfte sich entscheiden, ob aus dem ersten vorsichtigen Trendwendeversuch ein impulsiver Anstieg für die kommenden Monate werden kann.

Bayer-Aktie Chartanalyse (Tageschart)
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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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