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10:56 Uhr, 05.01.2006

BASF will Engelhard freundlich übernehmen

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Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will den US-Konzern Engelhard offenbar freundlich übernehmen. "Wir haben ein klares Interesse, an den Verhandlungstisch zu kommen und die Transaktion gemeinsam zu gestalten", sagte der Vorstandschef Jürgen Hambrecht im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (FTD). "Entweder es gibt keinen Deal, oder es gibt einen Deal, der aber verhandelt werden muss."

Die Vorgespräche Hambrechts mit dem Management von Engelhard hatten nach Informationen der FTD zu keiner gemeinsamen Linie geführt. BASF müsse nun damit rechnen, dass die Amerikaner alle Register ziehen, um den Deutschen die Übernahme zu erschweren.

Zur Abwehrstrategie gehöre eine Satzungsänderung von 2005, die als so genannte Giftpille die feindliche Übernahme sehr unattraktiv mache. Klare Präferenz sei daher eine verhandelte Transaktion.

Insidern zufolge ist Engelhard grundsätzlich gesprächsbereit. Dem Management gehe es weniger um die strategischen Differenzen, da gebe es Berührungspunkte. Es sei vielmehr darauf aus, einen höheren Preis herauszuschlagen.

BASF hatte am Dienstag ein Übernahmeangebot für den Spezialchemiekonzern in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar angekündigt. Analysten haben die Übernahmepläne bislang kritisch bewertet.

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