Analyse
13:20 Uhr, 24.03.2026

ASTERA LABS - Deshalb muss man die Aktie auf der Watchlist haben

Astera Labs treibt die Diversifizierung seines KI-Geschäfts mit hohem Tempo voran. Der bislang dominierende PCIe-Retimer-Bereich, der vor 12 bis 18 Monaten noch 90 % bis 95 % des Umsatzes ausmachte, lag Ende 2025 nur noch bei rund 55 % bis 60 % der Erlöse.

Bemerkenswert ist: Trotz dieses sinkenden Anteils wuchs das Segment selbst noch um 70 %. Neue Produktlinien holen also deutlich schneller auf. Besonders dynamisch entwickelte sich die Switch-Familie Scorpio mit mehr als 125 Mio. USD Umsatz im Jahr 2025. Auch die Netzwerklösung Taurus überschritt mit über 100 Mio. USD bereits eine relevante Größenordnung.

Astera Labs entwickelt spezialisierte Chips und Verbindungslösungen, die den Datenaustausch innerhalb von KI-Rechenzentren beschleunigen und stabilisieren. Vereinfacht gesagt sorgt das Unternehmen dafür, dass Prozessoren, Speicher und Netzwerke in großen KI-Systemen effizient und ohne Engpässe miteinander kommunizieren können.

Auf der Roth-Konferenz machte Finanzchef Nicholas Aberle deutlich, wie stark sich die Anforderungen im KI-Markt verändern. Während ein KI-Server vor zwei Jahren noch aus acht Hochleistungsprozessoren bestand, sind es heute oft über 70 pro System. Künftig könnten es Hunderte oder sogar Tausende werden. Für Investoren entscheidend ist dabei weniger die reine Rechenleistung als die Infrastruktur dahinter. Denn diese Prozessoren müssen extrem schnell miteinander kommunizieren. Genau hier setzt Astera an.

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