DAX® - Diese Marken sollten sie kennen!
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Diese Marken sollten sie kennen!
Auf Basis der Haltezone aus der 50- und der 200 Tage-Linie (akt. bei 24.362/24.182 Punkten) kam es beim DAX® zum Wochenabschluss am vergangenen Freitag zu der erwarteten Aufwärtsreaktion. Die deutschen Standardwerte haben dabei eine Kurslücke bei 24.328/24.422 Punkten gerissen, welche die kurzfristigen Ambitionen der Bullen unterstreicht. Unter dem Strich wächst damit die Hoffnung, dass die korrektive Phase seit dem Hoch vom 25. Mai (25.438 Punkte) mit dem jüngsten Bewegungstiefs (24.044 Punkte) ihr Ende gefunden hat. Das untere Bollinger Band (akt. bei 24.097 Punkten) unterstreicht die Bedeutung des eingangs beschriebenen Rückzugsbereichs noch zusätzlich. Weiterhin gilt es diese Bastion nicht zu verletzen. Auf der Oberseite fallen andererseits die Hochpunkte bei rund 25.500 Punkten ins Auge. Seit Mitte Januar hat der DAX® hier immer wieder wichtige Hochpunkte ausgeprägt. Selbst der Monatschart spiegelt die Bedeutung dieser Hürden inzwischen wider. Um die korrektive Phase seit Januar zu beenden und ein neues Aufwärtsmomentum zu entfachen, müsste das Aktienbarometer deshalb diesen „Deckel“ lüften. Zwischen diesen Leitplanken bleibt der DAX® eher eine Spielwiese für kurzfristige Traderinnen und Trader.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
An Gewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben
Eine ähnliche Argumentationskette wie bei der Intel-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 12. Juni) lässt sich auch beim Papier von Micron Technologies anführen. Zwar hat hier der Spurt über das alte Allzeithoch aus dem Jahr 2000 (97,50 USD) „nur“ 24 Jahre auf sich warten lassen, der Kursanstieg der letzten 14 Monate fällt allerdings sogar noch spektakulärer aus. Seit April 2025 stieg der Technologietitel von rund 62 USD auf über 1.000 USD. Als Konsequenz dieser „Fahnenstange“ erreichen diverse Indikatoren (z. B. MACD, RSL) historisch hohe Niveaus. Neben der überhitzten Indikatorkonstellation verschlechtern sich die saisonalen Rahmenbedingungen. Analog zu den Chipaktien Im Allgemeinen legen die Daten seit 2000 auch bei der Micron-Aktie keine weiteren Kursgewinne von Mitte Juni bis Ende Oktober nahe. Es muss demnach mit einer zyklischen Seitwärtsphase gerechnet werden. Aufgrund der vorangegangenen Mega-Rally fällt diese möglicherweise sogar stärker aus als sonst üblich. Per Saldo können Anlegerinnen und Anleger Gewinne realisieren oder sich über Discount-Zertifikate defensiver positionieren. Das Gap im Wochenbereich bei rund 820/780 USD sowie das Maitief bei 652 USD stellen dabei markante Unterstützungen dar.
Micron Technology (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Micron Technology
Quelle: LSEG, tradesignal²
Lehren aus dem Ichimoku-Chart
In der vergangenen Woche musste der Goldpreis mit 4.023 USD ein neues Jahrestief hinnehmen und hat damit die übergeordnete Korrekturphase – charttechnisch in Form einer langzogenen Flagge – bestätigt. Auffällig ist allerdings, dass das Märztief bei 4.098 USD zügig zurückerobert werden konnte Aus diesem Fehlausbruch auf der Unterseite ergibt sich eine kurzfristige Erholungschance in Richtung der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.449 USD). Mit der heutigen Analyse wollen wir den Blickwinkel aber noch etwas weiter fassen: Aus Sicht des Ichimoku-Charts hat die „Wolke“ beim Goldpreis in der vergangenen Woche lehrbuchmäßig als Unterstützung gewirkt. Solange ein Basiswert oberhalb der Wolken-Unterstützung notiert, können Anlegerinnen und Anleger von einem Aufwärtstrend ausgehen. Bis Ende Juli wird die „Wolke“ noch deutlich bis auf die Zone 4.600/4.200 USD ansteigen, sodass eine wichtige, stabilisierende Ichimoku-Haltezone näher an die aktuelle Goldnotierung heranrücken wird. Interessanterweise geht dies mit einer Verbesserung der saisonalen Rahmenbedingung einher – ab dem 10. Juli läutet die Zyklik die zweite starke Phase des US-Zwischenwahljahres ein, welche typischerweise bis zum Jahresende anhält.
Gold (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
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