AMD will dank KI deutlich schneller wachsen
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Der Umsatz stieg im Schlussquartal um 34% auf 10,27 Mrd. USD (erwartet 9,65 Mrd USD) und übertraf die Markterwartungen deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,53 USD (erwartet 1,32 USD), die operative Marge erreichte 28%. Besonders bemerkenswert ist die Bruttomarge von 57%, die zwar von Sondereffekten profitierte, aber auch bereinigt ein strukturell höheres Niveau signalisiert.
Finanzchefin Jean Hu ordnete die Zahlen im Analystencall nüchtern ein. "Wir haben im Quartal von der Auflösung zuvor gebildeter Lagerwertberichtigungen in Höhe von 360 Millionen Dollar profitiert“, sagte sie. Ohne diesen Effekt und ohne China-bezogene Umsätze hätte die Bruttomarge bei rund 55% gelegen. Genau auf dieses Niveau zielt AMD auch im laufenden ersten Quartal 2026. Der Hinweis ist zentral, weil er zeigt, dass der Margenanstieg nicht allein auf Einmaleffekten beruht, sondern durch Produktmix und Skaleneffekte im Rechenzentrum gestützt wird.
Der wichtigste Wachstumstreiber bleibt das Rechenzentrum. Der Umsatz des Segments stieg im vierten Quartal um 39% auf 5,4 Mrd. USD. Treiber waren sowohl EPYC-Serverprozessoren als auch die beschleunigte Auslieferung der Instinct-GPU-Reihe. Konzernchefin Lisa Su sprach von "beschleunigter Nachfrage über Hyperscaler, Unternehmen und KI-Kunden hinweg“ und betonte, dass AMD das Jahr mit "Rekordanteilen bei Serverprozessoren“ beendet habe.
