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09:15 Uhr, 01.04.2026

23.000er-Marke im Blick

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23.000er-Marke im Blick

Obwohl der DAX® das gestrige Tageshoch bei 22.851 Punkten nicht ganz über die Ziellinie retten konnte, haben die deutschen „blue chips“ doch aus dem „weißen Block“ des Vortages Kapital schlagen können. Begünstigt wird die eingeleitete Erholung durch den in der Osterwoche oftmals festzustellenden, saisonalen Rückenwind. Innerhalb der typischerweise konstruktiv ausfallenden Phase vor dem Osterfest sticht die Wertentwicklung am Gründonnerstag nochmals positiv hervor. Der erste Lackmustest wartet im Bereich der Tiefpunkte bei 22.900 Punkten auf den DAX®. Dieses Level markiert die Nackenlinie der zuvor ausgebildeten Topbildung. Jenseits dieser Widerstände bilden die Hochs bei 23.176/23.178/23.180 Punkten zusammen mit der Abwärtskurslücke vom 19. März bei 23.180/23.450 Punkten das nächste Barrierenbündel. Aufgrund der Vorgaben dürfte der DAX® heute deutlich freundlicher in den Handel starten, sodass die angeführte Widerstandszone tatsächlich in den Mittelpunkt rücken sollte. Auf der Oberseite markiert die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.099 Punkten) ein weiteres „dickes charttechnisches Brett“.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Kleiner Boden, großer Boden?

In den letzten Jahren war mit der BASF-Aktie kein Staat zu machen. Möglicherweise müssen Anlegerinnen und Anleger aktuell aber umdenken. Schließlich liegt der Chemietitel im bisher doch sehr holprigen Jahresverlauf fast 18 % im Plus. Gleichzeitig macht das Papier – gemäß unseres RSL/ATR-Models – derzeit eine gute Figur. Apropos objektive Auswertung: Auch im Rahmen unseres Multifaktormodells auf Basis verschiedener Indikatoren erreicht die BASF-Aktie die Maximalpunktzahl von 7. Auf der charttechnischen Seite kommt der Abschluss einer kleinen Bodenbildung hinzu. Dieses Muster weckt Hoffnungen auf mehr, denn einen Spurt über die Hochpunkte bei 54/55 EUR definieren wir als ganz großen Befreiungsschlag. Zum einen hat der Titel auf diesem Niveau die letzten drei Jahreshochs ausgebildet, zum anderen würde eine positive Weichenstellung eine noch viel größeren Trendwende abschließen (siehe Chart). Im Erfolgsfall ergibt sich – abgeleitet aus der Höhe der Bodenbildung – ein rechnerisches Anschlusspotenzial von 17 EUR. Um die diskutierte Ausbruchschance nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, die runde 50er-Marke nicht mehr nachhaltig zu unterschreiten.

BASF (Weekly)

Chart BASF

Quelle: LSEG, tradingview² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart BASF

Chart BASF

Quelle: LSEG, tradesignal²

Hoher Grad an Überverkauftheit

Den Abschluss des 1. Quartals nutzen wir, um einen ausführlichen Blick auf den S&P 500® zu werfen. Im bisherigen Jahresverlauf steht ein Kursminus von 4,6 % zu Buche. Unter saisonalen Gesichtspunkten – Stichwort: „typischer Verlauf des US-Zwischenwahljahres“ – folgen bis zum Herbst nochmals zwei herausfordernde Quartale. Kurzfristig kann der verhaltenen Zyklik ein hoher Grad an „Überverkauftheit“ entgegengehalten werden. So notieren – gemessen am RSI – mehr als 25 % aller Einzeltitel des S&P 500® im überverkauften Terrain, was temporäre Gegenbewegungen begünstigt. Charttechnisch könnte mehr daraus werden, wenn das Aktienbarometer die Tiefpunkte vom Herbst vergangenen Jahres bei 6.522/6.551 Punkten zurückerobern sollte. Schließlich würde ein solcher Befreiungsschlag die vorangegangene Topbildung negieren. Da die amerikanischen Standardwerte allerdings weiterhin unterhalb der 200-Tage-Linie (akt. bei 6.636 Punkten) notieren, macht eine „Schwalbe noch keinen Sommer“. Damit ist dann auch die Brücke zum zyklischen Gegenwind im 2. und 3. Quartal des US-Zwischenwahljahres geschlagen.

S&P 500® (Daily)

Chart S&P 500®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart S&P 500®

Chart S&P 500®

Quelle: LSEG, tradesignal²

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