Werden Börsengänge zum Problem?
Bisher haben Unternehmen an US-Börsen durch Börsengänge in diesem Jahr 35 Mrd. USD erlöst. Mit SpaceX und anderen wird sich dieser Betrag deutlich erhöhen. Wird das zu einem Problem?
Bisher haben Unternehmen an US-Börsen durch Börsengänge in diesem Jahr 35 Mrd. USD erlöst. Mit SpaceX und anderen wird sich dieser Betrag deutlich erhöhen. Wird das zu einem Problem?
Eine neue Morningstar-Studie zum geplanten Börsengang von SpaceX liest sich wie eine Warnung an euphorische Anleger: Das Unternehmen mag operativ außergewöhnlich sein, doch der avisierten IPO-Bewertung trauen die Analysten nur unter sehr optimistischen Annahmen.
Um die SpaceX-Aktie an den Mann zu bringen, braucht es im wahrsten Sinne des Wortes astronomische Wachstumserwartungen.
Der Kapitalbedarf im KI-Bereich kennt keine Grenzen mehr: Jetzt hat sich Anthropic neue Kredite über 35 Mrd. USD von den US-Investmentgesellschaften Apollo und Blackstone gesichert, wie die Financial Times berichtet. Der Chiphersteller Broadcom garantiert einen Teil der Kredite.
Der Wettlauf um die Vorherrschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz geht weiter. Während bislang vor allem private Investoren von den gewaltigen Bewertungsanstiegen führender KI-Unternehmen profitierten, öffnet sich für OpenAI nun ebenfalls die Tür zum Kapitalmarkt.
Der erwartete Börsengang von SpaceX könnte die Kapitalmärkte aufgrund seiner Struktur grundlegend verändern. Doch ausgerechnet der wichtigste US-Aktienindex wird dem Raumfahrtkonzern nach seinem Debüt vorerst die Tür verschlossen halten.
SpaceX plant laut Reuters, den Emissionspreis schon vor Roadshow und Bookbuilding auf 135,00 USD je Aktie festzulegen. Das wäre für einen Börsengang dieser Größenordnung höchst ungewöhnlich.
Der Claude-Entwickler Anthropic hat eine Finanzierungsrunde über 65 Mrd. USD abgeschlossen und kommt damit auf eine Bewertung von 965 Mrd. USD. Das liegt über den 852 Mrd. USD, mit denen Konkurrent OpenAI zuletzt im März nach einer Runde über 122 Mrd. USD bewertet wurde.
Der Feuerwehrausrüster Magirus könnte zum nächsten großen Kapitalmarktprojekt von Mutares werden. Nach Jahren operativer Probleme, hohen Verlusten und Restrukturierungen signalisiert der Münchner Beteiligungskonzern nun offen die Vorbereitung eines möglichen Börsengangs der Traditionsmarke aus Ulm.
Mit einem Chip in Pizzagröße kapert ein Außenseiter Anteile am margenstärksten Segment der KI-Hardware. Gründer und CEO Andrew Feldman breitet in einem Bloomberg-Podcast aus, was Cerebras so besonders macht.