Analyse
09:10 Uhr, 03.11.2026

ZALANDO - Der "Schrei vor Glück" bleibt weiter aus

Der Berliner Onlinehändler steigert im dritten Quartal den operativen Gewinn um gut 10 %, doch der Schub kommt kaum noch aus dem eigenen Modeverkauf.

Logistik und Software für Firmenkunden liefern fast 40 % des bereinigten EBIT. Unter dem Strich steht wegen hoher Umbaukosten ein Verlust.

Wer verstehen will, wohin sich Zalando bewegt, sollte weniger auf Sneaker und Wintermäntel schauen als auf Logistik und IT. Nur rund 11 % des Konzernumsatzes stammen aus dem Geschäft mit Firmenkunden, also aus Fulfilment, Marktplatzanbindung und Shopsoftware für andere Händler. Dieser Bereich erwirtschaftete im dritten Quartal aber knapp 40 % des bereinigten operativen Gewinns. Der Modehändler wird zum Infrastrukturanbieter, während das Endkundengeschäft an Ertragskraft verliert.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Gratis
14,99 €/1. Monat
inkl. MwSt.
Aktionsbedingungen

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Gratismonat sichern