Analyse
08:55 Uhr, 22.05.2026

WORKDAY – Kurssprung nach Zahlen | Mit neuer KI-Strategie aus der Krise

Workday hat im ersten Quartal vor allem beim Gewinn die Markterwartungen übertroffen. Zudem bestätigte der Softwarekonzern den Jahresausblick und hob die Prognose für die bereinigte operative Marge an. Die Rückkehr von CEO Bhusri und das neue KI-Konzept tragen erste Früchte. Die Aktie springt nachbörslich über 11 % an.

Workday erzielte im ersten Quartal einen Gewinn von 222 Mio. USD, nach 68 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem um Sondereffekte bereinigten Non-GAAP-Ergebnis je Aktie von 2,66 USD, das damit deutlich über den von Analysten erwarteten 2,52 USD und dem Vorjahresergebnis von 1,74 USD notiert. Der Umsatz stieg um 13,5 % auf 2,54 Mrd. USD. Damit lag die Personalmanagement-Softwareplattform auch hier leicht über den Konsensschätzung von 2,52 Mrd. USD. Die Abonnementumsätze beliefen sich auf 2,059 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 13,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der operative Cashflow betrug 457 Mio. USD, nach 372 Mio. USD im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr bestätigte Workday seine Prognose und erhöhte zugleich den Ausblick für die bereinigte operative Marge. Sie soll auf 28,5 % steigen. Die Umsätze aus wiederkehrenden Erlösen sollen um 14 % auf 8,8 Mrd. USD anziehen.

Die Aktie sprang nach den Zahlen in der Nachbörse über 11 % an und notierte zuletzt bei Kursen knapp über 135 USD (vgl. violette Markierung im Chart). Damit steht der Titel vor einer Beschleunigung der kurzfristigen Erholung der letzten Tage.

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