WORKDAY - KI-Umsätze explodieren, aber reicht das?
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Eigentlich müsste beim Softwarekonzern Workday gerade eine neue Wachstumsära beginnen. Doch ausgerechnet die Prognose für das kommende Geschäftsjahr erzählt eine andere Geschichte. Trotz des KI-Booms soll sich das Umsatzwachstum weiter abschwächen. Auf dem Analystentag in Las Vegas erklärte das Management nun, warum sich das bald ändern könnte.
Mit KI-Produkten erzielt Workday inzwischen einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von annähernd 600 Mio. USD. Das entspricht mehr als einer Verdreifachung innerhalb eines Jahres. Rund 25 % der Bestandskunden haben mittlerweile mindestens ein kostenpflichtiges KI-Produkt erworben, nach gut 10 % im Vorjahr. Bei knapp 900 Kunden, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate mindestens einen KI-Agenten kauften, erhöhte sich der Vertragswert im Durchschnitt um etwa 12 %.
Noch interessanter ist die Differenz zwischen Nutzung und Monetarisierung. Rund 6.000 Unternehmen setzen bereits Workdays eigene KI-Agenten produktiv ein. Das verbrauchsabhängige Abrechnungsmodell Flex Credits nutzen dagegen erst knapp 300 Kunden. Allein im zweiten Quartal kamen nahezu 200 hinzu. Das deutet auf erhebliches Potenzial hin, sofern Workday die kostenlose beziehungsweise bereits enthaltene Nutzung zunehmend in zusätzliche Umsätze umwandeln kann.
