"Wird nicht passieren": Drückt die SWIFT-Debatte den XRP-Kurs?
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Für XRP verläuft die Handelswoche bislang unspektakulär. Auf Tagessicht gibt der Kurs leicht nach, im Wochenvergleich steht ein Minus von rund drei Prozent. Damit reiht sich XRP in das derzeit richtungslose Marktumfeld ein. Zwar hat sich die Stimmung am Kryptomarkt zuletzt etwas aufgehellt, von einer breiten Erholung kann angesichts der weiterhin verhaltenen On-Chain-Daten jedoch keine Rede sein.
Former Swift executive corrects misinfo slop from lying influencers by stating the obvious fact that Swift is not adopting XRP
Evaporates the long standing conspiracy delusion about Swift adopting XRP, and the XRP community immediately experiences cognitive dissonance
I wonder… https://t.co/DT3Ap1696C
— Zach Rynes | CLG (@ChainLinkGod) July 10, 2026
Die Diskussion um den tatsächlichen Nutzen von XRP flammt derweil erneut auf. Auslöser sind Aussagen des früheren SWIFT-Innovationschefs Tom Zschach, der Spekulationen über eine mögliche Integration in das internationale Zahlungsnetzwerk auf X mit einem knappen “not happening” zurückwies. Noch deutlicher wurde daraufhin Chainlink-Community-Lead Zach Rynes. “Ich frage mich, was nötig ist, damit die Privatanleger begreifen, dass es keine konkrete Einführung oder bedeutende Rolle für XRP im Finanzsystem gibt, geschweige denn über Swift, da Fakten und Daten offensichtlich nicht bei ihnen ankommen”, so Rynes. Die seit Jahren geführte Debatte über die Rolle von XRP im Zahlungsverkehr dürfte damit neuen Auftrieb bekommen.
XRP verteidigt seine Aufwärtsstruktur
Trotz der kontroversen Diskussion präsentiert sich der Chart stabil. Der XRP-Kurs bewegte sich zuletzt zwischen 1,096 und 1,111 US-Dollar und notiert weiterhin leicht oberhalb des EMA-20. Damit bleibt die kurzfristige Aufwärtsstruktur zunächst intakt.
Auffällig ist vor allem die Folge höherer Hochs und höherer Tiefs der vergangenen Handelstage. Solange sich der Kurs oberhalb des EMA-20 behauptet, haben die Käufer weiterhin leichte Vorteile.
Käufer bleiben am Drücker
Auch die technischen Indikatoren sprechen derzeit eher für eine Stabilisierung als für einen erneuten Rücksetzer. Mit einem RSI von rund 66 Punkten verfügt XRP über positives Momentum, ohne bereits in einen überhitzten Bereich vorzudringen. Gleichzeitig deutet das Momentum-Histogramm auf eine leichte Beschleunigung der Käuferseite hin.
Die Bollinger-Bänder verlaufen weiterhin vergleichsweise eng. Das spricht für eine Phase begrenzter Schwankungen, aus der sich in den kommenden Tagen eine stärkere Richtungsbewegung entwickeln könnte.
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Diese Marken sind nun entscheidend
Kurzfristig bleibt die Zone um 1,10 US-Dollar die wichtigste Unterstützung. Darunter rückt der Bereich um 1,084 US-Dollar in den Blick. Auf der Oberseite wartet bei 1,118 US-Dollar der erste ernsthafte Widerstand. Gelingt dort ein Ausbruch, könnte XRP das bisherige Swing-Hoch bei rund 1,184 US-Dollar ins Visier nehmen.
Neutrales Szenario
Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 50 Prozent dürfte XRP zunächst in einer Spanne zwischen 1,05 und 1,15 US-Dollar verharren. Voraussetzung ist, dass sich der Kurs oberhalb des EMA-20 hält und der Widerstand bei 1,118 US-Dollar vorerst nicht überwunden wird.
Bullisches Szenario
Das bullische Szenario besitzt aktuell eine Wahrscheinlichkeit von rund 30 Prozent. Ein Schlusskurs oberhalb von 1,118 US-Dollar bei anziehendem Handelsvolumen könnte den Weg in Richtung 1,20 US-Dollar freimachen. Unterstützend wären ein RSI oberhalb von 70 Punkten und ein bestätigter EMA-20 als Unterstützung.
Bearishes Szenario
Mit rund 20 Prozent bleibt das bearishe Szenario derzeit weniger wahrscheinlich. Kippt XRP jedoch unter die Unterstützung bei 1,084 US-Dollar, dürfte sich das Chartbild deutlich eintrüben. In diesem Fall wären Rücksetzer in Richtung 0,92 bis 0,80 US-Dollar denkbar.
Hinweis: Die charttechnischen Einschätzungen wurden mithilfe technischer Analysewerkzeuge erstellt und stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar.
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