Wie SPACEX die Telekom-Branche das Fürchten lehrt
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Die Anleger von AT&T, T-Mobile US und Verizon zogen daraus prompt ihre Schlüsse. Für die Deutsche Telekom gilt das in besonderem Maße.
Am Donnerstagabend gab SpaceX eine endgültige Vereinbarung über den Erwerb eines landesweiten 800-MHz-Frequenzportfolios von Grain Management bekannt. Der Konzern übernimmt sämtliche 800-MHz-Bestände des Investors, insgesamt bis zu 14 Megahertz gepaarter Niederfrequenzbänder. Über den Kaufpreis schweigen die Beteiligten.
Die Logik dahinter erschließt sich schnell. Starlink Mobile verfügt bereits über globales Mittelbandspektrum bei 2 GHz, das hohe Bandbreiten liefert; das 800-MHz-Band soll nun eine lückenlose Versorgung in Gebäuden, im Freien und in bisherigen Funklöchern sichern. Niedrige Frequenzen tragen weiter und überwinden Mauern und Bewuchs deutlich besser. Musk selbst bezeichnete den Erwerb als das letzte entscheidende Teil im Spektrum-Puzzle. Hinzu kommt ein praktischer Vorteil: Viele handelsübliche Smartphones unterstützen das 800-MHz-Band bereits, wenngleich Netzaufbau und Zulassungen über den tatsächlichen Starttermin entscheiden.
