Kommentar
10:00 Uhr, 18.05.2026

Was der Fall der Software-Aktien mit der "Token-Explosion" zu tun hat

Die "Token-Explosion" wird unterschätzt. Während der Markt noch in linearen Wachstumsmodellen für Künstliche Intelligenz denkt, steigen die Anforderungen an Rechenleistung exponentiell. Gleichzeitig bröckelt das Fundament traditioneller Software-Geschäftsmodelle.

Diese Erzählung ist nicht neu und Teil der "SaaSpocalypse"-Saga, die uns seit Monaten an der Börse beschäftigt. Marcel Oldenkott, Co-Investmentchef bei BIT Capital sieht einen weiteren massiven Zuwachs beim Token-Verbrauch und eine systematische Fehleinschätzung des Marktes. Die aktuelle Infrastruktur, von Halbleitern über Rechenzentren bis zur Energieversorgung, sei schlichtweg nicht darauf ausgelegt, die kommende Welle autonom agierender KI-Agenten zu bewältigen. Dies führt zu einem strukturellen Nachfrageüberhang, der die Bewertungen der Profiteure weiter treiben dürfte. Etablierte Software-Anbieter müssten derweil um ihre Existenzberechtigung kämpfen.

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