Kommentar
15:00 Uhr, 09.02.2026

Warum der Konsens immer falsch liegt

Der Stratege Charlie McElligott der japanischen Investmentbank Nomura bezeichnet sich selbst gern als "Ambulance Chaser" oder "Graverobber" – einer, der Verkehrsunfälle rückwärts betrachtet, um zu verstehen, warum das Auto aus der Kurve geflogen ist.

In diesen Februartagen des Jahres 2026 hat McElligott alle Hände voll zu tun. Die Märkte spielen verrückt: Gold und Silber stürzen ab und erholen sich wieder massiv, Software-Aktien werden geradezu massakriert, und der Bitcoin, einst als digitales Gold gepriesen, fällt im Gleichschritt mit hochspekulativen Tech-Titeln.

Die Diagnose des Strategen, kundgetan in einem Podcast: Es war nicht die Wirtschaft, die versagte. Es war die Marktstruktur selbst. Wenn alle Investoren auf derselben Seite des Bootes stehen, reicht eine kleine Welle, um alle ins Wasser zu befördern. McElligott nennt dies "Positioning Overcrowding" – der Konsens wird zur Falle.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 14,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 14,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar