Analyse
10:40 Uhr, 07.05.2026

WACKER NEUSON erwischt guten Jahresstart! Aktie viel zu billig?

Nach zwei Jahren anhaltender Flaute meldet der Münchner Baumaschinenhersteller Wacker Neuson seinen stärksten Jahresauftakt seit Langem.

Der Konzern hat die Trendwende nicht nur angekündigt, sondern im ersten Quartal 2026 eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Mit einem Umsatzsprung von fast 20 % und einer EBIT-Marge, die sich nahezu verdreifacht hat, demonstriert das Unternehmen, wie schnell operative Hebel greifen können, sobald die Nachfrage zurückkehrt.

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal 2026 auf 591,4 Mio. EUR, nach 493,5 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Anstieg von 19,8 %. Noch beeindruckender entwickelte sich die Ertragslage: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 12,1 Mio. EUR auf 41,5 Mio. EUR und damit um mehr als das Dreifache. Die EBIT-Marge verbesserte sich um 4,5 Prozentpunkte auf 7,0 % (Q1/2025: 2,5 %). Das Periodenergebnis kletterte von 4,2 Mio. EUR auf 28,1 Mio. EUR, das Ergebnis je Aktie von 0,06 EUR auf 0,41 EUR. Der entscheidende Mechanismus dahinter ist ebenso schlicht wie wirksam: Die operativen Kosten blieben mit 97,9 Mio. EUR nahezu konstant, während der Umsatz deutlich zulegte. Höhere Fixkostendeckung, mehr Marge. Die Analystenschätzungen lagen in etwa auf der Höhe der von Wacker Neuson gemeldeten Zahlen.

Europa trägt die Last des Aufschwungs

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