Analyse
10:30 Uhr, 27.05.2026

INNOSCRIPTA - KGV nur bei 10 trotz 64 % Gewinnwachstum?

Ein Softwareunternehmen, das mit jedem zusätzlichen Euro Umsatz profitabler wird, anstatt wie so viele Wachstumswerte Rentabilität zugunsten von Expansion zu opfern: Innoscripta demonstrierte im ersten Quartal 2026, wie sich ein konsequent skalierendes Geschäftsmodell in beeindruckenden Zahlen niederschlägt.

Der auf die Digitalisierung des Forschungsförderungsmanagements spezialisierte Münchener Softwarekonzern lieferte zum Jahresauftakt sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis Werte, die das Wachstumstempo der vergangenen Geschäftsjahre nicht nur bestätigten, sondern in ihrer Qualität sogar noch übertrafen.

Starkes Wachstum auf breiter Front

Im ersten Quartal 2026 erzielte innoscripta bereinigte Erlöse von 40,3 Mio. EUR, nach 25,7 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Wachstum von 57 % gegenüber dem ersten Quartal 2025. Diese Dynamik reiht sich nahtlos in eine bemerkenswerte Wachstumshistorie ein: Die bereinigten Erlöse stiegen von 39,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 auf 65,3 Mio. EUR im Jahr 2024 und auf 104,0 Mio. EUR im Jahr 2025, was jährlichen Wachstumsraten von 48,6 % beziehungsweise 65,3 % und schließlich 59,4 % entspricht. Das Unternehmen aus dem oberbayerischen Tutzing wächst damit mit einer Konstanz, die im deutschsprachigen SaaS-Segment ihresgleichen sucht.

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