Versicherungsbranche verbucht Schäden von 108 Mrd. USD
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Munich Re hat ihre Naturkatastrophenbilanz für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach beliefen sich die weltweiten Gesamtschäden auf etwa 224 Mrd. USD. Die branchenweit versicherten Schäden lagen bei rund 108 Mrd. USD und bewegten sich damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, auch wenn sie unter den Rekordwerten des Vorjahres blieben. Im Jahr 2024 hatten die Gesamtschäden 368 Mrd. USD betragen, wovon 147 Mrd. USD versichert waren.
US-Waldbrände belasteten besonders
Den größten Anteil an den weltweiten Gesamtschäden 2025 hatten sogenannte „Non-Peak Perils“ wie Waldbrände, Hochwasser und Schwergewitter. Als Non-Peak-Perils werden Naturgefahren außerhalb der klassischen Großkatastrophen wie Hurrikans und Erdbeben bezeichnet. Im Jahr 2025 verursachten die Non-Peak-Perils versicherte Schäden in Höhe von rund 98 Mrd. USD, was einen neuen Höchstwert darstellt. In den vergangenen zehn Jahren lag dieser Wert im Schnitt nur bei 60 Mrd. USD.
