US-Arbeitsmarktdaten und Venezuela-Angriff im Fokus
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Erwähnte Instrumente
- Rheinmetall AGKursstand: 1.720,000 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der VeröffentlichungVerkaufenKaufen
- GoldKursstand: 4.417,47 $/oz. (JFD Brokers) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
- Rheinmetall AG - WKN: 703000 - ISIN: DE0007030009 - Kurs: 1.720,000 € (XETRA)
- Gold - WKN: 965515 - ISIN: XC0009655157 - Kurs: 4.417,47 $/oz. (JFD Brokers)
- Chevron Corp. - WKN: 852552 - ISIN: US1667641005 - Kurs: 155,900 $ (NYSE)
- Micron Technology Inc. - WKN: 869020 - ISIN: US5951121038 - Kurs: 315,285 $ (Nasdaq)
Nach der US-Militäraktion gegen Venezuela und der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro droht eine Verschärfung der geopolitischen Spannungen und auch ein Frieden in der Ukraine rückt wohl in weitere Ferne. Rüstungsaktien profitierten von der neuen Lage zu Wochenbeginn. So konnte die Rheinmetall-Aktie mit einem Kursplus von mehr als 7 % den DAX auf ein neues Allzeithoch hieven.

Gold und Silber reagierten unterdessen mit deutlichen Kurgewinnen auf die gestiegene Unsicherheit. Nach dem Schlag gegen Venezuela drohte Trump inzwischen auch Kolumbien, Kuba und dem Iran und erneuerte seine Forderungen nach einer Annexion Grönlands durch die USA.

Die Chevron-Aktie sprang im deutschen Handel am Montag zeitweise um 11 % nach oben. Chevron ist der einzige US-Ölkonzern, der auch zuletzt in Venezuela, dem Land mit den weltgrößten Öl-Reserven, tätig war. Für Chevron verwandelt sich Venezuela potenziell in die größte Wachstumschance des Jahrzehnts.

Unterdessen bleiben auch Aktien aus dem KI-Infrastruktursektor gefragt. Die Anteilsscheine des Speicherchipherstellers Micron Technology verteuerten sich bereits am Freitag um mehr als 10 % und legen zu Wochenbeginn US-vorbörslich und im deutschen Handel weiter zu.

Konjunkturdaten dürften neue Impulse liefern
Der wichtigste Termin der Woche ist zweifellos der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Dezember am Freitag um 14:30 Uhr. Erwartet wird ein Zuwachs von rund 57.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft, nach 64.000 im November. Die Arbeitslosenquote dürfte den Erwartungen der Volkswirte zufolge leicht von 4,6 % auf 4,5 % gesunken sein, nachdem sie in den Vormonaten deutlich gestiegen war.
Schwache Arbeitsmarktdaten könnten die Zinssenkungshoffnungen für 2026 befeuern. Vor den offiziellen Arbeitsmarktdaten für Dezember stehen die JOLTS-Daten zu offenen Stellen (Dienstag), die inoffiziellen ADP-Daten (Mittwoch) und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Donnerstag) auf dem Programm.
Weitere wichtige US-Konjunkturdaten in dieser Woche sind der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe heute um 16:00 Uhr und das Pendant für den Dienstleistungssektor am Mittwoch sowie das vorläufige Uni-Michigan-Konsumklima am Freitag.
In Deutschland werden am Dienstag die vorläufigen Inflationsdaten für Dezember veröffentlicht. Die entsprechenden Daten für die gesamte Eurozone folgen am Mittwoch.
Wichtige Unternehmenstermine sind in der ersten vollständigen Handelswoche des neuen Jahres noch Mangelware. Am Mittwoch berichtet der Leasingspezialist Grenke über sein Neugeschäft im vergangenen Jahr. In der kommenden Woche beginnt dann bereits die US-Berichtssaison für das vierte Quartal.
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