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06:27 Uhr, 11.03.2026

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DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

NEURAXPHARM - Der Pharmahersteller Neuraxpharm könnte von dem Finanzinvestor Permira an die Börse gebracht werden. "Ich rechne jetzt mit einem Börsengang in ein bis eineinhalb Jahren", sagte Neuraxpharm-Chef Jörg Thomas Dierks der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Er gebe von einer Notierung an der Deutschen Börse in Frankfurt aus. Permira als Eigentümer hatte zunächst einen Verkauf ausgelotet und vorläufige Angebot eingeholt. "Es ist kein Angebot eingegangen, das dem Bewertungspotential, das Permira oder das Management sieht, gerecht geworden ist", sagte Dierks der Zeitung. Im Kern geht es darum, wie sicher Interessenten die kommerziellen Aussichten des großen Hoffnungsträgers in Neuraxpharms Produktportfolio einpreisen - des Medikaments Briumvi gegen Multiple Sklerose (MS), das in Deutschland seit 2024 auf dem Markt ist. (FAZ)

FOSUN - Der in Deutschland umtriebige chinesische Mischkonzern Fosun hat über Jahre hinweg immer wieder auf fragwürdige Art und Weise Einfluss auf Investmententscheidungen der Tochter Frankfurter Leben genommen, einem Bestandsabwickler von Lebensversicherungen mit einem verwalteten Vermögen von rund 13 Milliarden Euro. Fosun hat sich zudem mehrfach von der deutschen Tochter einen dreistelligen Millionenbetrag geliehen, wie Recherchen der Börsen-Zeitung zeigen. Mindestens eines dieser Darlehen wurde zu einem Zeitpunkt abgerufen, als der chinesische Konzern in Liquiditätsnot war. Insider berichten von einem "Schattenkreditprozess", der in China geführt wurde. Mitarbeiter im Asset Management der Frankfurter-Leben-Gruppe, die Fragen dazu gestellt hatten, wurden gekündigt. Hierzu laufen mehrere Prozesse vor Frankfurter Arbeitsgerichten. (Börsen-Zeitung)

SAUDI ARAMCO - Der Chef des weltgrößten Ölproduzenten Saudi Aramco hat sich zu den Produktionsausfällen geäußert. Amin Nasser warnte vor den "katastrophalen Konsequenzen" für die globalen Ölmärkte, sollten Ölproduktion und -exporte durch den Irankrieg länger eingeschränkt bleiben. Der Konzern will in den kommenden Tagen alle Exporte über eine Pipeline nach Yanbu am Roten Meer umzuleiten und von dort aus zu verschiffen. Die Exportmenge wird jedoch durch die Kapazität der Pipeline begrenzt. Aramco produziere einige seiner schweren Ölsorten "vorerst nicht", so Nasser. (Handelsblatt)

LEGORA - Das schwedische Startup Legora hat in einer neuen Finanzierungsrunde 550 Millionen Dollar erhalten und wird jetzt mit 5,55 Milliarden Dollar bewertet. Damit ist es der wertvollste europäische Anbieter für juristische Künstliche Intelligenz (KI) und eines der wertvollsten KI-Startups Europas. Die Finanzierungsrunde wurde vom US-Investor Accel angeführt. Das 2023 gegründete Unternehmen entwickelt Software für typische Aufgaben von Juristen. Die Programme prüfen Verträge, vergleichen Dokumente, entwerfen Schriftsätze und strukturieren umfangreiche Fallakten. Mehr als 800 Kanzleien und Rechtsabteilungen in mehr als 50 Märkten arbeiten nach Firmenangaben mit der Software, darunter Linklaters, Bird & Bird, Dentons und White & Case. (Handelsblatt)

DHL - DHL hat an seinem europäischen Luftfrachtdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle in den vergangenen zwei Jahren hunderte Jobs gestrichen. Laut einem Personalbericht gab es am sogenannten DHL-Hub Anfang 2024 noch 5.120 Stellen - gerechnet wird in Vollzeitstellen. Anfang 2026 waren es nur noch 4.565, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wurde die Personalreduzierung dadurch erreicht, dass frei gewordene Stellen nicht neu besetzt wurden. Kündigungen habe es nicht gegeben. DHL äußert sich auf Anfrage nicht zur Zahl der abgebauten Stellen. Aufgrund eines rückläufigen Sendungsaufkommens ist laut einem DHL-Sprecher "gegenwärtig nicht geplant, durch Fluktuation freigewordene Stellen nachzubesetzen". (Mitteldeutsche Zeitung)

MAERSK/MSC - China hat die Führungskräfte der beiden größten europäischen Reedereien einbestellt, um sich über zusätzliche Frachtgebühren und die Einstellung von Diensten in den Nahen Osten zu beschweren, da der Krieg im Iran den Handel stört. Das Verkehrsministerium teilte am Dienstag in einer kurzen Erklärung mit, dass es die dänische Reederei Maersk und die in der Schweiz ansässige Mediterranean Shipping Company zu Gesprächen über deren "internationale Schifffahrtsaktivitäten" vorgeladen habe, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen sagten, dass das Verkehrsministerium seine Besorgnis über Störungen in den Lieferketten und die Stabilität der Handelsströme geäußert habe, nachdem die Reedereien zusätzliche Gebühren erhoben, Frachtraten erhöht und einige Routen von und in den Nahen Osten ausgesetzt hatten. (Financial Times)

AMAZON - Amazons E-Commerce-Geschäft hat zu einem Treffen einberufen, um eine "gründliche Analyse" einer Reihe von Ausfällen durchzuführen, darunter auch Vorfälle, die mit dem Einsatz von KI-Codierungswerkzeugen in Verbindung stehen. Der Online-Einzelhandelsriese erklärte, es habe in den vergangenen Monaten eine "Reihe von Vorfällen" gegeben, die sich durch einen "hohen Wirkungsgrad" und "von GenAI unterstützte Änderungen" sowie andere Faktoren auszeichneten, wie aus einer der Financial Times vorliegenden Besprechungsnotiz hervorgeht. Unter den "anderen Faktoren" wurde in der Notiz auch die "neuartige Nutzung von GenAI, für die bewährte Verfahren und Schutzmaßnahmen noch nicht vollständig etabliert sind", aufgeführt. (Financial Times)

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