Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BÜROKRATIEABBAU - Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, drängt die Bundesregierung zu einem entschiedenen Bürokratieabbau, mit dem die deutsche Wirtschaft seinen Angaben zufolge mittelfristig um 4 Prozent wachsen könnte. "Wir haben es selbst in der Hand: Ein entschlossener Bürokratieabbau inklusive Abschaffung ganzer Staatsaktivitäten würde erhebliches Wachstum in Deutschland schaffen", sagte der Ökonom der Augsburger Allgemeinen. "Wenn Deutschland so einen Abbau umsetzen würde, wie einige europäische Länder das in bestimmten Phasen getan haben, könnte die Wirtschaftsleistung um ungefähr 150 Milliarden Euro steigen", erklärte Fuest unter Berufung auf Untersuchungen seines Instituts. "Das bedeutet ein Wirtschaftswachstum von rund 4 Prozent", fügte er hinzu. (Augsburger Allgemeine)
NORDSEE-GASFÖRDERUNG - Die Konzerne Tenaz Energy und One-Dyas wollen ihre Gasförderung in der Nordsee vor Borkum erheblich ausweiten. Das geht aus einer Investorenpräsentation von Tenaz hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. Am Mittwoch will ein Bundestagsausschuss zum Thema Gasförderungen in der Nordsee debattieren. Durch die Konzernpläne erhält die Diskussion neue Dynamik. Aus Expertensicht ist eine Erhöhung der Förderung nötig, um Europa unabhängiger von Gasimporten zu machen. Umweltschützer kritisieren, dass sämtliche Felder in einem Naturschutzgebiet liegen. (Handelsblatt)
TECH-FINANZIERUNG - Der Handelskonzern Schwarz-Gruppe und der Versicherer Allianz wollen sich an einem Milliardenfonds der EU zur Finanzierung von Tech-Startups beteiligen. Dies bestätigten die Unternehmen dem Handelsblatt. Der Wachstumsfonds "Scaleup Europe" soll Finanzierungsrunden für junge Unternehmen in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro ermöglichen. Das soll die technologische Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken. Neben der EU wollen zahlreiche europäische Investoren und Firmen Kapital dafür bereitstellen. (Handelsblatt)
PANAMA-KANAL - Die dänische Reederei Maersk und das Schweizer Unternehmen MSC haben den Betrieb von zwei Häfen am Panamakanal übernommen, nachdem deren Betreiber aus Hongkong ausgeschlossen worden war. Der Oberste Gerichtshof Panamas hatte im vergangenen Monat einen Vertrag mit dem Mischkonzern CK Hutchison Holdings als Betreiber der Häfen Balboa und Cristóbal an der Wasserstraße nach rechtlichen Einwänden für nichtig erklärt. Am Montag übernahm die panamaische Regierung offiziell die Kontrolle über die Hafenanlagen, darunter Kräne, Fahrzeuge, Computersysteme und Software, im Rahmen eines Dekrets, das einen reibungslosen Betrieb bis zur Vergabe einer neuen Konzession innerhalb von 18 Monaten gewährleisten soll. Eine Tochter von AP Moller-Maersk beaufsichtigt Hafen Balboa auf der Pazifikseite des Kanals, während die Hafensparte von MSC den Hafen Cristóbal auf der Atlantikseite betreiben wird. (Financial Times)
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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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