Unter diesem US-Präsidenten stieg Bitcoin am stärksten
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“Wir werden so viel gewinnen, dass du vielleicht sogar müde vom Gewinnen wirst. Und du wirst sagen: Bitte, bitte. Es ist zu viel Gewinnen. Ich kann es nicht mehr ertragen. Mr. President, es ist zu viel. Und ich werde sagen: Nein, ist es nicht.” Das rief der US-Präsident Donald Trump in einer emotionalen Rede aus dem Jahr 2016.
He wasn't joking. Promises made, promises kept. pic.twitter.com/gFZEVwLpdF
— Senator Babet (@senatorbabet) February 5, 2025
Als Trump am 20. Januar 2025 dann zum zweiten Mal als US-Präsident vereidigt wurde, ging das Video erneut viral – in der Krypto-Szene. Aber: Seitdem haben Investoren nur verloren. Bitcoin fiel um 18 Prozent, Ethereum kapitulierte und steht 40 Prozent tiefer und Trumps eigener Memecoin ist längst begraben.
Jedoch muss man beachten, dass Trump erst zwei Monate im Amt ist. Vielleicht werden Investoren bald genug vom Gewinnen haben, wenn die US-Regierung die Bitcoin-Reserve und das U.S. Digital Asset Stockpile umsetzen. Also abwarten.
In der Zwischenzeit werfen wir einen Blick auf die vorangegangenen US-Präsidenten und wie Bitcoin, Ethereum und Gold während den Amtszeiten reagiert haben.
Bitcoin und Ethereum während Obama, Trump und Biden
Unter den zwei Amtszeiten von Barack Obama stieg Bitcoin von 0,001 auf 895 US-Dollar. Ethereum gab es von 2009 bis 2013 noch nicht. Erst ab 2015 wurde ETH zu einem Kurs von etwa zwei US-Dollar erstmals gehandelt und stieg bis zum Ende von Obamas Amtszeit auf sieben US-Dollar.
Unter Trump nahm die Entwicklung an Fahrt auf: Bitcoin stieg um mehr als 30.000 US-Dollar, Ethereum machte 17.000 Prozent Kurswachstum. Während Bidens Amtszeit verlangsamte sich das prozentuale Wachstum, dafür legten Bitcoin und Ethereum beim nominalen Wachstum stärker zu.
Dabei muss man beachten: Die US-Präsidenten nehmen mit ihrer Politik immer nur einen mehr oder weniger kleinen Einfluss auf die Kursentwicklung. Beispielsweise ist das Gros des prozentualen Wachstums in Trumps erster Amtszeit auf den ICO-Hype im Jahr 2017 zurückzuführen.
Und: Je größer die Marktkapitalisierung eines Vermögenswertes, desto geringer wird tendenziell die Rendite. Dafür steigt das nominelle Wachstum exponentiell. Soll heißen: 2010 hätten eine Million US-Dollar den Bitcoin-Kurs explodieren lassen, heutzutage sehen selbst die BTC-Käufe von Strategy schwach aus. Beim prozentualen Wachstum ist es umgekehrt: Wenn Bitcoin früher um zehn Prozent gestiegen ist, lag die nominale Differenz bei beispielsweise zehn US-Dollar. Steigt der BTC-Kurs heute um zehn Prozent, wären das schon 8.300 US-Dollar.
Unter US-Präsidenten: Goldentwicklung und Geldmenge
Auch Gold ist während den Amtszeiten der drei US-Präsidenten deutlich gestiegen. Unter Obamas erster Amtszeit legte das gelbe Edelmetall rund 81 Prozent zu, fiel während der zweiten Periode aber wieder deutlich. Die Kursentwicklung von Gold während Trump I und Biden ist nahezu identisch und unterscheidet sich zum Ende nur um knapp ein Prozent.
Seit dem 20. Januar 2009 ist Gold von 855 auf 3.050 US-Dollar pro Feinunze gestiegen, das sind mehr als 200 Prozent. Eine Überraschung ist das nicht, denn: Auch die globale Geldmenge ist in den vergangenen 16 Jahren stetig gestiegen.
Auch aktuell steigt Gold wieder enorm. In den ersten zwei Monaten der zweiten Amtszeit von Trump bereits um neun Prozent. Ob auch das digitale Gold bald folgt, hört ihr hier:
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