UNITEDHEALTH – US-Justizministerium untersucht Medicare-Geschäft
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- UnitedHealth Group Inc. - WKN: 869561 - ISIN: US91324P1021 - Kurs: 292,510 $ (NYSE)
Erstmals hat UnitedHealth in einer Pflichtmitteilung bestätigt, dass das Unternehmen auf formelle zivil- und strafrechtliche Anfragen des US-Justizministeriums (DOJ) reagiert. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit dem Medicare-Geschäft des Konzerns – einem staatlichen Gesundheitsprogramm für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Laut Wall Street Journal soll die US-Behörde in den vergangenen Wochen frühere Mitarbeiter von UnitedHealth befragt haben. Gegenstand der Untersuchungen sind demnach potenziell aggressive Abrechnungspraktiken, insbesondere das gezielte Erfassen lukrativer Diagnosen durch Hausbesuche von Pflegekräften oder spezielle Tests. Diese Maßnahmen könnten zu höheren staatlichen Zahlungen geführt haben.
Aktie unter Druck, Unternehmen betont Rechtskonformität
UnitedHealth betont in der Mitteilung, man habe "volles Vertrauen in die eigenen Praktiken" und werde während der Untersuchungen umfassend mit den Behörden kooperieren. Zudem verweist das Unternehmen auf eine gerichtliche Überprüfung eines langjährigen zivilrechtlichen Verfahrens, in der laut UnitedHealth keine Hinweise auf Fehlverhalten festgestellt worden seien.
Zur Risikominimierung habe der Konzern eigene unabhängige Überprüfungen eingeleitet, unter anderem zu Kodierungspraktiken, Leistungskennzahlen und Managed-Care-Strukturen. Laut Unternehmensangaben zählen die internen Audit-Ergebnisse zu den genauesten der Branche.
Im vorbörslichen US-Handel fällt die UnitedHealth-Aktie um knapp 3 % auf 280,90 USD.
Fazit: Die Aktie von UnitedHealth ist im aktuellen Stadium nur für Hardcore-Antizykliker geeignet. Mir wäre die Sache zu heiß, zumal ich mir nicht zutrauen würde, den ganzen Sachverhalt 100 % durchschauen zu können. Charttechnisch bleibt die Lage unter 325 USD fragil.

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