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13:30 Uhr, 26.02.2026

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Euroraum-Wirtschaftsstimmung sinkt im Februar wider Erwarten

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Februar wider Erwarten eingetrübt. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung fiel auf 98,3 Punkte von 99,3 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Indexanstieg auf 99,8 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator sank auf 98,3 Punkte von 99,3 im Vormonat.

EZB: Kreditvergabe an Unternehmen wächst im Januar langsamer

Das Wachstum der Kreditvergabe an Unternehmen im Euroraum hat sich im Januar verlangsamt. Laut einer Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) stieg die Buchkreditvergabe an Nicht-Finanzunternehmen mit einer Jahresrate von 2,8 (Dezember: 3,0) Prozent. Gegenüber dem Vormonat nahm die Kreditvergabe um 3 (plus 29) Milliarden Euro ab.

Lagarde bekräftigt Aussagen aus jüngstem Statement des EZB-Rats

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat zum Auftakt einer Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments Kernaussagen des jüngsten Statements des EZB-Rats bekräftigt. Laut veröffentlichtem Redetext sagte sie, die EZB werde bei der Festlegung des angemessenen geldpolitischen Kurses einen datenabhängigen Ansatz verfolgen und von Sitzung zu Sitzung entscheiden.

EZB stellt für spätestens 2027 Gewinn in Aussicht

Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet nach mehreren Jahren ohne Gewinn damit, 2026 oder 2027 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Wie sie bei der Vorlage ihres Jahresabschlusses mitteilte, hat sie das Jahr 2025 mit einem Verlust von 1,265 (2024: 7,944) Milliarden Euro abgeschlossen. Die Verluste wird sie mit den von nun an zu erwartenden Gewinnen verrechnen. Damit wären die bilanziellen Folgen einer Phase milliardenschwerer Anleihekäufe und anschließender starker Leitzinsanhebungen in einigen Jahren Geschichte.

BA-Stellenindex steigt im Februar

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland stabilisiert sich auf einem niedrigem Niveau. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) stieg im Februar um 4 Punkte auf 106 Zähler, wie die Bundesagentur mitteilte. "Die Entwicklung des BA-X wird seit einigen Monaten dadurch beeinflusst, dass einzelne Arbeitgeber ihren Personalbedarf der Bundesagentur für Arbeit als Großaufträge gemeldet haben", erklärte die BA. "Ein allgemeiner Anstieg der Kräftenachfrage ist jedoch nicht zu erkennen, vielmehr stabilisiert sich diese insgesamt auf einem niedrigen Niveau."

+++ Konjunkturdaten +++

Schweden Feb Verbrauchervertrauen 97,7 (Jan: 103,4)

Belgien Feb Verbraucherpreise +1,45% (Jan: +1,10%) gg Vorjahr

DJG/DJN/apo

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