2028 sollen Renditeaussichten für Siemens Gamesa absehbar sein
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DOW JONES--Siemens-Energy-Chef Christian Bruch will die noch verlustträchtige Windkrafttochter Gamesa in zwei Jahren so weit haben, dass klar ist, ob sie die mittelfristigen Renditeanforderungen erfüllen kann, die für alle Konzerngeschäfte gelten. "Spätestens 2028 will ich Visibilität haben, dass zweistellige Margen möglich sind", sagte er auf der Hauptversammlung in Berlin.
Aktuell sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um über eine Abspaltung nachzudenken, sagte Bruch. Gegenwärtig gehe es darum, das Windgeschäft wieder profitabel zu machen, und dann im nächsten Schritt bis 2028 eine Marge von 3 bis 5 Prozent zu erreichen, wiederholte Bruch.
Der aktivistische Investor Ananym hatte im Dezember seine Beteiligung an Siemens Energy öffentlich gemacht und gefordert, den Verbleib des Windgeschäfts im Konzern zu überprüfen. Ananym ist der Meinung, dass eine Abspaltung den Anlegern mehr Rendite bringen würde. Entsprechend äußerte sich auf der Hauptversammlung auch ein Aktionär.
Bruch bekam dort allerdings auch Unterstützung für seine Position. Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Deka Investment sprach sich gegen einen raschen Verkauf von Gamesa aus. "Um es klar sagen: Ein Verkauf von Gamesa zum jetzigen Zeitpunkt käme einem Verkauf unter Wert gleich", sagte er laut Redetext.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
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