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13:30 Uhr, 28.01.2026

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

DIW-Konjunkturbarometer deutet für Januar anhaltende Erholung an

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat seinen schrittweisen Aufwärtstrend fortgesetzt und ist im Januar auf 94,8 (Dezember: 93,4) Punkte gestiegen. "Der Barometerwert ist somit noch einmal etwas näher an die neutrale 100-Punkte-Marke gerückt, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die deutsche Wirtschaft ihre mehrjährige Stagnations- und Rezessionsphase hinter sich lässt", heißt es in einer DIW-Mitteilung.

IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt im Januar marginal

DOW JONES--Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist im Januar marginal gesunken. Wie das IAB mitteilte, ging es um 0,1 Punkt auf 100,1 Punkte zurück. Die Komponente zur Vorhersage der Beschäftigung legte im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte zu und lag im Januar bei 100,5 Punkten. Sie bleibt damit stabil im leicht positiven Bereich. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 99,9 Punkte.

Maersk warnt vor Störungen durch Unwetter in Europa

Extreme Wetterbedingungen verursachen laut der Reederei Maersk schwere Störungen der Logistikabläufe in ganz Europa. Terminals seien gezwungen, ihre Aktivitäten einzustellen oder herunterzufahren. Südwest- und Westeuropa hätten mit schweren Stürmen und Schneefällen zu kämpfen, was zu einer reduzierten Produktivität an Terminals und Depots führe. Gleichzeitig sorgten Schnee und vereiste Straßenverhältnisse für Verkehrsstaus und Verzögerungen beim Inlandstransport zu und von den Terminals. "Diese Faktoren tragen zu längeren Wartezeiten sowohl für Import- als auch für Exportfracht bei und erhöhen die Überlastung der Lagerplätze an mehreren Terminals", teilte das Unternehmen mit. Terminals im westlichen Mittelmeer hätten den Betrieb eingestellt, ohne klaren Hinweis darauf, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, was sich auf Fracht auswirke, die nach und von Nordeuropa unterwegs sei.

China genehmigt Käufe von Nvidias H200-Chip

China hat erstmals Käufe von Nvidias beliebtem KI-Chip H200 genehmigt und mehreren chinesischen Kunden des Unternehmens die entsprechende Autorisierung erteilt. Dies berichteten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Der lang erwartete Schritt erfolgte während einer China-Reise von Jensen Huang, dem CEO des US-Chipkonzerns. Die US-Regierung unter Donald Trump hatte Ende vergangenen Jahres erklärt, dass Nvidia den KI-Chip an chinesische Unternehmen verkaufen dürfe, aber es war ungewiss, ob Peking den Verkauf genehmigen würde.

US/MBA Market Index Woche per 23. Jan -8,5% auf 363,3 (Vorwoche: 397,2)

US/MBA Purchase Index Woche per 23. Jan -0,4% auf 193,3 (Vorwoche: 194,1)

US/MBA Refinance Index Woche per 23. Jan -15,7% auf 1.332,2 (Vorwoche: 1.580,8)

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