ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Erzeugerpreise steigen im Januar stärker als erwartet
Die US-Produzentenpreise sind im Januar stärker gestiegen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Produzentenpreise um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 2,9 (Vormonat: 3,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent prognostiziert. Die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie stiegen um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erhöhten sich auf Jahressicht um 3,6 (3,3) Prozent. Ökonomen hatten einen monatlichen Anstieg von 0,3 Prozent prognostiziert.
Chicagoer Einkaufsmanagerindex steigt wider Erwarten im Februar
Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im Februar überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg auf 57,7 Punkte, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager mitteilte. Im Januar stand der Index bei 54,0 Punkten. Volkswirte hatten einen Wert von 52,5 Punkten erwartet.
Deutsche HVPI-Inflation im Februar niedriger als erwartet
Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Februar etwas deutlicher als erwartet nachgelassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lag nur noch um 2,0 (Januar: 2,1) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 0,5 Prozent und eine unveränderte Jahresteuerungsrate von 2,1 Prozent prognostiziert.
Deutsche Inflationsdaten ändern Kurs der EZB nicht
Die deutschen Inflationsdaten für Februar werden nach Aussage von ING-Europa-Chefvolkswirt Carsten Brzeski den Kurs der Geldpolitik nicht ändern. "Drei Wochen vor der nächsten Sitzung scheint keine unmittelbare Gefahr für die 'gute Positionierung' der Europäischen Zentralbank (EZB) zu bestehen", schreibt er in einem Kommentar. Angesichts der jüngsten Marktentwicklungen dürften selbst die neuen Stabsprojektionen nicht wesentlich von den jüngsten Vorhersagen aus dem Dezember abweichen. "Ein etwas stärkerer Euro und geringfügig höhere Ölpreise als im Dezember sollten sich in Bezug auf die Auswirkungen auf die Inflation gegenseitig aufheben, während sie sich negativ auf das Wachstum der Eurozone auswirken", kalkuliert Brzeski.
EU wendet Mercosur-Handelsabkommen vorläufig an
Die Europäische Union wird ein Freihandelsabkommen mit einer Gruppe südamerikanischer Staaten vorläufig umsetzen. Dies ist ein Durchbruch für den Pakt. Europa versucht, die Handelsströme anzukurbeln. Hintergrund ist die Unsicherheit durch die Handelszölle von Präsident Donald Trump. Das Abkommen mit vier der Gründerstaaten der Zollunion Mercosur - Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay - wird vorläufig angewendet, wie Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, mitteilte. Der Pakt zielt darauf ab, den Handel zwischen den beiden Kontinenten zu öffnen.
US-Behörden alarmiert wegen Musks Chatbot Grok - Kreise
Vertreter mehrerer US-Bundesbehörden haben in den vergangenen Monaten informierten Personen zufolge Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit der KI-Tools von Elon Musks Firma xAI geäußert. Dies verdeutlicht die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten innerhalb der US-Regierung darüber, welche KI-Modelle eingesetzt werden sollen.
+++ Konjunkturdaten +++
US/Bauausgaben Dez +0,3% (PROG: +0,2%) gg Vm
Kanada's 4Q BIP annualisiert -0,6%
Kanada's 4Q BIP PROGNOSE: -0,2%
Kanada 3Q BIP revidiert auf +2,4% von +2,6%
Kanada Dez BIP +0,2% gg Nov
Kanada Dez BIP +0,2% gg Nov
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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